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Übersichtskarte und Geografie von Bolivien
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Die geographische Vielfalt von Bolivien erstreckt sich vom Altiplano der Anden mit eisbedeckten
Gipfeln und tiefen Schluchten über den Salzsee Salar de Uyuni bis zum Amazonasbecken mit seinem
tropischen Regenwald. Bolivien ist ein Land lebendiger Traditionen, vergangener Hochkulturen und
beeindruckender Natur.
In kaum einem anderen Land Südamerikas sind die Traditionen und die Lebensweise der Indigenas noch heute
so lebendig wie in Bolivien.
Hier eine grössere Landkarte von Bolivien...
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Hauptattraktionen und Sehenswürdigkeiten für Ihren Urlaub in
Bolivien
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Bolivien besitzt durch seine alten Kulturen, die kolonialen Einflüsse und die temperamentvollen und
tradionellen Menschen verschiedenste Sehenswürdigkeiten und Attraktionen.
Hier einige subjektiv herausgesuchte Highlights für Ihren Urlaub in Bolivien...
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Copacabana liegt am Titikaka-See auf der bolivianischen Seite. Die andere Hälfte des
riesigen Sees auf 3.810m Höhe gehört zu Peru. Das Städtchen Copacabana ist
ein wichtiger Wallfahrtsort in Bolivien und liegt etwa 100 Kilometer und 3 Busstunden entfernt vom
Kraterkessel von La Paz. Es lohnt sich die 150 Höhenmeter auf den Aussichtspunkt am Cerro Calvario
zu steigen. Ausserdem ist Copacabana Ausgangspunkt für Bootstouren auf dem Titikaka-See, u.a. zur Isla
del Sol und Isla de la Luna.
Reisetipp:
Reisebericht Titicaka-See in Bolivien
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La Paz ist Regierungssitz und größte Stadt von Bolivien. Sie befindet sich etwa 75 Kilometer
entfernt vom Titikaka-See und liegt in einem Halbkrater auf 3.200m bis 4.100m Höhe. In La Paz gibt es
viele Straßenmärkte und herrscht das organisierte Chaos. Nur wenige Kilometer entfernt liegt die
Mondlandschaft (Valle de la Luna). Diese Gesteinsformationen haben sich über die Jahrtausende durch
Erosion und Klimagegensätze gebildet.
Reisetipp:
Reisebericht La Paz in Bolivien
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Chacaltaya ist mit 5.300m Höhe das höchstgelegene Skigebiet der Erde und mit einem Tagesausflug
von La Paz zu erreichen. Ski gefahren wird allerdings wegen akuter Schneearmut nur noch selten. Viele
Urlauber nutzen die Gelegenheit vergleichsweise einfach auf eine derartige Höhe zu kommen und den
nahegelegenen kleinen Gipfel mit einer Höhe von 5.500m zu erklimmen.
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Die
Ruinen von Tiwanaku (Tiahuanaco) zeugen von einer bedeutenden Kultur die vor den Inkas im
Grenzgebiet von Peru, Bolivien und Chile über 2000 Jahre die Vorherrschaft hatte. Die bekanntesten
Sehenswürdigkeiten in Tiwanaku sind das Sonnentor und die Mönch-Statue el Fraile. Die Stätte liegt ca. 70
Kilometer von La Paz entfernt und ist von dort mit einem Tagesausflug zu erreichen.
Reisetipp:
Bildergalerie Tiwanaku in Bolivien
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Sucre
ist die Hauptstadt von Bolivien und gleichzeitig Weltkulturerbe der UNESCO. Sie liegt auf knapp 2.900m
Höhe und gilt als die Stadt Südamerikas mit den besterhaltensten Kolonialgebäuden. Die Stadt ist sehr
sehenswert und bietet Touristen auch eine Angenehme Atmosphäre abseits vom Trubel in La Paz. Der
Sonntagsmarkt von Tarabuco ist per Bus von Sucre leicht zu erreichen.
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Die auf
4.070m Höhe gelegene Stadt Potosí in Bolivien wurde wegen der schönen kolonialen Gebäude
ebenfalls von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt. Sie liegt am Fuß des Silberberges Cerro Rico und
war wegen des ehemals reichen Silbervorkommens eine der größten Abbaustätten weltweit. Auch heute
ist Potosí von den Naturreserven abhängig. Es wird vorwiegend Zinn abgebaut.
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Der Salar de Uyuni in Bolivien ist mit knapp 12.000 km² der größte Salzsee der Erde. Die meiste
Zeit handelt es sich bei der auf knapp 3.700m Höhe liegenden gleissend weissen Fläche um eine Salzwüste,
die nicht nur das größte Salzvorkommen, sondern auch das größte Lithiumvorkommen der Erde beherbergt. In
der Mitte des weissen Meeres ragen einige kleine Inseln empor, u.a. die Isla de Pescadores auf der
Kakteen wachsen die bis 12m hoch und bis zu über 1.000 Jahre alt sind.
Reisetipp: Bildergalerie Salar de Uyuni in Bolivien
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Nahe der Stadt Uyuni in Bolivien liegt angrenzend an die Salar de Uyuni der Cementerio de
Trenes, ein Freiluft Zugfriedhof der besonderen Art. Hier wurden über die letzten Hundert Jahre
verschiedene Lokomotiven und Waggons einfach in der Wüste abgestellt und rosten nun wegen des geringen
Regenfalls sehr sehr langsam vor sich hin.
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Ca. 100 Kilometer südlich der Salar de Uyuni befinden sich mit der Laguna Cañapa, Laguna
Hedionda, Laguna Honda und Laguna Chiar Khota zahlreiche weitere Lagunen. Sie liegen
auf der Jeep-Tour von San Pedro de Atacama in Chile nach Uyuni in Bolivien. Hier wie in den meisten
anderen Lagunen finden sich viele Andenflamingos.
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Der Arbol de Piedra ist die markanteste Steinformation inmitten der stillen Schönheit im
bolivianischen Altiplano südlich der Salar de Uyuni. Der sog. Steinbaum ist durch starke Bodenwinde und
Erosion entstanden und wird vielleicht nicht mehr lange in der Form zu sehen sein.
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Die Laguna Colorada liegt auf ca. 4.400m Höhe ca. 100 Kilometer nördlich der Grenze zu Chile.
Ihr Wasser schimmert beeindruckend stark rötlich. Dies wird hervorgerufen von einer besonderen Algenart
und dem hohen Mineralstoffgehalt des Bodens. Die Laguna Colorada stand auch auf der Auswahlliste zu den 7
neuen Weltwundern.
Reisetipp: Bildergalerie Laguna Colorada in Bolivien
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Das Geysirfeld Sol de Mañana liegt auf 4.850m Höhe und ist eines der größten der Erde. So
muss die Erde vor Millionen von Jahren ausgesehen haben, als ihr Aussehen noch durch intensive
vulkanische Aktivität und kochende Schlammlöcher bestimmt wurde.
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Die Laguna Verde im Südwesten von Bolivien ist eine der Hauptattraktionen im Südwesten von
Bolivien. Atemberaubende Farben in lebensfeindlicher Umgebung auf 4.400m Höhe. Gleich in der
Nachbarschaft befindet sich die nicht weniger sehenswerte Laguna Blanca direkt an der Grenze zu
Chile.
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Unweit von La Paz beginnt mit den bolivianischen Yungas der Übergang zwischen dem Hochland der
Anden und dem tropischen Tiefland mit dem Amazonas-Regenwaldes. Hier befindet sich auch die berüchtigte
Yunga-Straße (Carretera de la muerte) zwischen La Paz und Coroico auf der u.a. geführte Mountain-Bike
Touren angeboten werden.
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Die Stadt Santa Cruz de la Sierra ist mit über 1,5 Mio. Einwohnern die größte Stadt von
Bolivien. Sie liegt im fruchtbaren Flachland am Rande der Cordillera Oriental und gilt als modernste und
wohlhabendste Stadt Boliviens.
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Cochabamba ist neben La Paz und Santa Cruz die dritte Millionenstadt in Bolivien. Sie liegt
geschützt im dicht besiedelten Cochabamba-Tal auf knapp 2.600m Höhe. Bekannt ist Cochabamba auch durch
ihre auf dem Berg Cerro de San Pedro stehende Christusfigur, die ähnlich groß ist wie das Vorbild auf dem
Corcovado in Rio de Janeiro in Brasilien.
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Der Madidi Nationalpark erstreckt sich nördlich von La Paz über ein Gebiet von 5.000m Höhe bis
zum Tiefland. Hier gibt es eine reiche Flora und Fauna zu bewundern. Alleine über 300 Säugetier- und
Reptilienarten sowie über 1.000 Wirbeltierarten beherbergt der Nationalpark.
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Die Stadt Trinidad besitzt ca. 80.000 Einwohner und liegt im Nordosten von Bolivien im Tiefland
des Amazonasbeckens. Die Stadt ist Ausgangspunkt für vielfältige Touren in den Urwald von Bolivien sowie
auf den Fluß Arroyo San Juan.
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Klima, Wetter und beste Reisezeit
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Bolivien liegt in den Tropen der südlichen Erdhalbkugel. Trotzdem ist der Klimaunterschied vor allem
in Ost-West-Richtung zu sehen. Die Altiplano-Region im Westen mit Höhen über 3.500m ist tagsüber
gemässigt warm und nachts sehr kalt. Vor allem im Südwesten von Bolivien regnet es dabei wenig. Die
Temperaturen hängen weitestgehend von der Höhe ab und verändern sich saisonal nur wenig. Dagegen herrscht
im östlichen Amazonasbecken tropisches Klima mit vielen Niederschlägen.
Die beste Reisezeit für Bolivien
Bolivien ist am besten im Südwinter zu bereisen. In der Zeit von April bis Oktober regnet es am
Titikaka-See und im Osten des Landes am wenigsten. Allerdings wird es in dieser Zeit im Hochland nachts
empfindlich kalt. Das Hochland im Südwesten von Bolivien grenzt an die Atacama-Wüste und sieht deshalb
das ganze Jahr hindurch nur selten Regen.
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Aktivitäten für Reisende
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Bolivien besitzt durch die unterschiedlichen Höhen- und Klimaregionen vielfältige
Attraktionen.
Kultur, Land und Leute
Durch die bewegte Geschichte von Bolivien sowie die traditionelle Bevölkerung sind große Teile von
Bolivien kulturell sehr interessant. Vor allem im Hochlandgebiet um den Titikaka-See, wo sich auch die
Ausgrabungsstätte der Frühkultur Tiwanaku befindet, gibt es viel zu sehen.
Aber auch im Hochland um Sucre, z.B. auf dem Sonntagsmarkt von Tarabucu sieht man die heute noch gelebte
indigene Kultur.
Natur, Wandern, Trekking, Mountainbiking und Bergsteigen
Das größte Geschenk für Bolivien ist seine vielfältige und faszinierende Landschaft. So kann man an
der Cordillera Real, am Illampu oder im Gebiet von Chacaltaya gut Bergwandern und Bergsteigen, mit dem
Mountainbike die Carretera de la muerte hinab nach Coroico fahren, auf einer abenteuerlichen Tour
zwischen Uyuni und der chilenischen Grenze faszinierende Landschaften entdecken oder im Tiefland
der Nationalparks im Osten von Bolivien Erkundungen im tropischen Regenwald machen.
Golf und sonstige Sportarten
Bolivien ist eines der ärmsten Länder von Amerika, westliche Modesportarten sind hier kaum vertreten
und sicherlich nicht die Hauptattraktion des Landes.
Weitere Informationen und Tipps finden Sie beim Reise Forum
Bolivien.
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Buchtipp

Lonely Planet Trekking in the Central Andes
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Einreise und Verkehr
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Zur Einreise nach Bolivien ist ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass notwendig. Der
deutsche Kinderausweis ist gültig, so fern er ein Bild besitzt. Für Deutschland, Österreich und die
Schweiz wird kein Visum benötigt. Einreisekarten und Stempel werden im Flugzeug / am Flughafen verteilt
und es muß bei der Ausreise wieder abgegeben werden. Ggf. wird bei der Einreise nach Bolivien nach dem
Rückflugticket und Barmittel gefragt. An den internationalen Flughäfen wird die Einreise für 90 Tage
erlaubt.
Die Ausreiseformaitäten für die Ausreise nach Chile über den Grenzposten im Südwesten von
Bolivien müssen schon in Uyuni erledigt werden. Umgekehrt wird die Ausreise von Chile in San Pedro de
Atacama vorgenommen.
Busse befahren alle Strecken zwischen den Städten in ganz Bolivien. Da das Straßennetz vor
allem im Hochland jedoch ausgesprochen schlecht ist, kommt es öfters zu Pannen und langen Reisezeiten.
Für die meisten Überlandstrecken werden oft nur Nachtfahrten angeboten.
Der wichtigste internationale Flughafen von Bolivien befindet sich auf einer
schwindelerregenden Höhe von 4.100m in La Paz (El Alto, LPB). Er der höchstgelegene Zivilflughafen der
Erde und Drehscheibe für internationale Flüge auch aus Europa. Ausserdem besitzt Bolivien mit Santa Cruz
de la Sierra (El Trompillo, SRZ) einen weiteren weniger bedeutenden internationalen Flughafen. Für
Inlandsflüge wird derzeit eine Gebühr von 15 BS, für internationale Flüge von 25 USD erhoben.
Taxis sind in der Regel sehr preiswert, allerdings oft auch sehr runtergekommen. Achten
Sie darauf, dass ein Taxameter angeschalten wird oder verhandeln Sie den Fahrpreis im voraus. Zum
Flughafen gibt es meist Fixpreise.
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Gesundheit
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Das Gesundheitssystem in Bolivien entspricht nicht den europäischen Standards. Die Versorgung
in den Großstädten ist besser, doch viele Regionen vor allem im dünn besiedelten Hochland von
Bolivien sind medizinisch schlecht versorgt. Malaria ist in Gebieten unter 800m ein Problem, so dass
Malariaprophylaxe notwenig ist. Sprechen Sie sich je nach Urlaubsregion ggf. mit Ihrem Tropenarzt ab, vor
allem wenn Sie auch den Osten des Landes besuchen möchten.
Zum Zähneputzen und trinken sollte Mineralwasser verwendet werden. Vorsicht auch bei Eiswürfeln. Auch in
Bolivien gilt die Regel entweder schälen, kochen oder besser sein lassen. Bei Speisen sollten Sie darauf
achten, dass sie gut gekocht wurden. Salate und vor allem Mayonnaise sollten zumindest Personen mit
empfindlichem Magen lieber meiden.
Die Höhenkrankheit (Sorojchi) kann in höhergelegenen Orten des bolivianischen Westens starke
Probleme bereiten. Speziell ab einer Höhe von 3.500m kommt spziell bei geringer Aklimatisierungszeit auch
bei trainierten Personen zu Kopfschmerzen und Unwohlsein. Vermindern sich diese Anzeichen nicht merklich
nach 2 bis 3 Tagen, so sollte zur Behandlung Coca-Tee bzw. eine Tabletten gegen Höhenkrankheit
(Sorojchi-Pill) eingenommen werden. Auch blutverdünnende Kopfschmerz-Tabletten entfalten gegen die
Höhenkrankheit ihre Wirkung. In jedem Fall wird empfohlen in grösseren Höhen auf fettige Speisen und
alkoholische Getränken zu verzichten und prinzipiell die Nahrungsaufnahme zu verringern sowie die
Flüssigkeitszufuhr zu steigern.
Ab 2008 ist zur Einreise in Bolivien zwingend das internationale Zertifikat über eine
Gelbfieberimpfung vorzulegen. Dies ist i.d.R. eine Seite aus dem Impfpass. Die Impfung muss
spätestens 10 Tage vor der Einreise erfolgen.
Aktuelle Informationen finden Sie u.a. bei der Weltgesundheitsorganisation WHO. Über die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage in
Bolivien informiert Sie zudem das Auswärtige Amt der BRD, Länderinfo Bolivien.
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Geld und Preisniveau
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Die offizielle Währung von Bolivien ist der Boliviano (1 Bs = 100 Centavos, ISO-Kürzel: BOB). 1
EUR ~ 10 Bolivianos. Den aktuellen Wechselkurs erfahren Sie, wenn Sie in der Google-Suchmaschine als
Suchbegriff "1 EUR in BOB" eingeben.
Es gibt sowohl Geldwechselstuben als auch Banken, die i.d.R. ausländische Währungen und Travellercheques
einlösen. Am besten hebt man Geld direkt am ATM-Schalter in lokaler Währung ab. Allerdings ggf. mit
Gebührenaufschlag. Viele Banken haben nun auch ein VISA oder EC bzw. Maestro-Symbol am Automaten
angebracht.
In größeren Städten und sehr guten Hotels kann i.d.R. mit den bekannten Kreditkarten bezahlt
werden. Zur Sicherheit sollte man aber in jedem Fall Bargeld (Euro oder US$) mitnehmen.
Das Preisniveau in Bolivien ist günstig. Man kann die Kaufkraft von einem Boliviano in Bolivien
etwa mit einem Euro in der BRD gleichsetzen. Vor allem einfache Speisen und Unterkünfte sind für
europäische Verhältnisse sehr preiswert. So bekommt man z.B. je nach Region eine saubere Unterkunft im
Doppelzimmer schon ab 10 EUR, ein Essen ab 3 EUR.
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Sprache
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Offizielle Amtssprachen in Bolivien sind neben Spanisch auch Aymará und Quechua. Spanisch wird von von
der Mehrzahl der Bevölkerung gesprochen, vor allem in den Städten des Landes, aber bei weitem nicht von
allen Einwohnern Boliviens.
Zu empfehlen für eine Reise nach Bolivien ist der Taschenbuch Sprachführer Kauderwelsch Spanisch für Bolivien.
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Staatsform, Polik und Geschichte
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Das Gebiet des heutigen Bolivien wurde in der Geschichte von
verschiedenen Kulturen besiedelt. Die wichtigste war sicherlich über 2.000 Jahre die
präkolumbische Tiwanaku Zivilisation, die im 15. Jahrhundert von den Inkas erobert wurde. Die
Spanier warfen ihrerseits im Laufe des 16. Jahrhunderts die Inkas bieder und gründeten das Königreich
Peru.
Im Jahr 1825 wurde Bolivien unabhängig, war aber immer wieder in Grenzkonflikte mit Peru, Chile und
Paraguay verwickelt. Diese kosteten Bolivien auch im 20. Jahrhundert letztlich den Zugang zur Küste und
das Land verlor weiter an Bedeutung.
1967 wurde der vielfach als Idol gefeierte Guerillaführer Ernesto Che Guevara letztlich in einem Gebiet
südwestlich von Santa Cruz erschossen. Dieser Tage werden in der Region Touristen-Touren "auf
den Spuren von Che" angeboten.
Heute ist Bolivien ist eine Republik mit Gewaltenteilung. Seite Januar 2006 ist Evo Morales
Regierungschef in Bolivien. Er indigener Abstammung und der erste, der sich für die arme Bevölkerung im
Hochland einsetzt. Er fordert u.a. einfache soziale Sicherungssysteme gegen das die eher wohlhabende
Bevölkerung im Tierfland erbittert protestiert und gg. eine Zweiteilung des Landes fordert.
Seitenanfang
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Buchtipp

Bolivianisches Tagebuch - von Ernesto Che
Guevara
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Kultur, Religion und Leute
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Bolivien gehört zu den ärmsten Ländern Amerikas und ist stark geprägt von seinen
präkolumbianischen Wurzeln und Traditionen. Viele alten Sitten und Gebräuche sind hier immer noch im
Tagesablauf integriert und so ist Bolivien wohl das südamerikanische Land in dem man die ursprüngliche
indigene Kultur am besten beobachten kann. Es gibt oft Feste und lokale Märkte wo diese Traditionen sehr
offensichtlich werden.
Musikalisch ist Bolivien traditionell und die Panflöte ist eines der am meist genutzten Instrumente. Aber
auch viele Tänze werden aufgeführt, u.a. die bekannten traditionellen Diabladas, bei denen die Tänzer mit
Teufelsmasken das Publikum beeindrucken.
Bolivien ist offiziell zu über 90% römisch-katholisch. Allerdings haben auch unter diesen Katholiken
oft Naturreligionen eine große Bedeutung.
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Buchtipp

Tiwanaku -
Ancestors of the Inca
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Kriminalität und Gefahren
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Ein Sicherheitsproblem für Reisende in Bolivien kann die Kriminalität (Taschendiebstahl,
vereinzelt Raubüberfälle) sein. Deshalb sollten Armenviertel in Großstädten, insbesondere in La Paz,
Santa Cruz und Cochabamba gemieden werden. Überlandbusse fahren oft nur nachts. Diese sind in der Regel
sicher, jedoch meist deutlich weniger bequem als in Europa.
Ist man mit viel Gepäck unterwegs, ist es unerlässlich permanent sein Gepäck im Auge zu haben. Es werden
ggf. Tricks angewendet, um den Touristen abzulenken. Allerdings ist die Kriminalität in Bolivien
vergleichen mit anderen latainamerikanischen Ländern insgesamt eher gering.
Da es besonders in der Region um La Paz in den letzten Jahren immer wieder zu Aufständen - die nicht
gegen Touristen gerichtet sind - kam, ist es dringend anzuraten sich vor der Abreise beim Auswärtigen Amt
über die aktuelle Sitation in Bolivien zu informieren und ggf. bestimmte Regionen in Bolivien zu
meiden.
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Übernachten und Essen
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Der Standard der Hotels und Unterkünfte ist regional sehr verschieden. Die besten Hotels von
Bolivien finden sich in den Metropolen La Paz, Santa Cruz, Cocha Bamba und Sucre. Die Sterne-Einteilung
entspricht nicht europäischen Niveau. Drei Sterne sind „Standard“. Speziell in einfachen Regionen auf dem
bolivianischen Altiplano sind Unterkünfte Mangelware. Allerdings ist es menschlich oft eine schöne
Erfahrung auch in einfachen Unterkünften abzusteigen.
Allerdings sind Unterkünfte wegen des geringen Preisniveaus in Bolivien in der Regel sehr preiswert.
Ein sauberes Doppelzimmer kann man ab EUR 10.-- bekommen.
Oft gibt es familien-geführte kleinere Hotels, die saubere Zimmer ohne besonderen Luxus aber meist mit
TV-Gerät anbieten.
Die bolivianische Küche besitzt verschiedene leckere Gerichte, ist aber in der Gesamtheit
noch etwas entwicklungsbedürftig. Vor allem in den Hochregionen wird sehr schaf gegessen, in der Regel
werden zu den Gerichten dabei scharfe Saucen gereicht. Fast Food Restaurants und Pizzerien
gehören in Bolivien zu den Resaurants in denen eher die Reichen Einwohner oder Touristen essen. Das
gemeine Volk isst eher die Menüs in den einfachen Kneipen.
Zu tinken gibt es fast überall preiswerte frisch gepresste Fruchtsäfte und Bier. Getrunken werden auch
verschiedene Spirituosen und das bierartige Nationalgetränk Chicha, das aus fermentiertem
Mais gewonnen wird und sicherlich nicht jedermanns Sache ist. Vorsicht damit!
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Buchtipp

Das Anden- kochbuch
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Flora und Fauna
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Bolivien ist durch seine geteilte Höhenlage sehr speziell was Flora und Fauna angeht. Im westlichen
Altiplano herrscht auf Höhen über 4.000m eine lebensfeindliche Trockenheit in der nur wenige angepasste
Tiere und Pflanzen leben. Komplett anders ist dies im fruchtbaren Tieflandgebiet im Westen von Bolivien.
Hier bietet der tropische Regenwald vielen Tausend Pflanzen und fast ebenso vielen Tierarten einen
einzigartigen Lebensraum.
Vegetation
Die Pflanzenwelt in Bolivien und speziell im tropischen Regenwald des Amazonasbeckens ist sehr
vielfältig. Speziell in den abgelegenen östlichen Nationalparks Noel Kempff Mercado und Madidi finden
sich viele Tausend Pflanzenarten.
Tierwelt
Ebenso vielfältig ist die Tierwelt in den u.g. Nationalparks. Bekannt ist die Region vor allem durch
seine Wildkatzen, viele Amphibien, Insekten und Wirbeltiere.
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Buchtipp

Farbatlas Südamerika
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Bemerkenswertes und Reisetipps
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Der Zeitunterschied Mitteleuropäische Zeit (MEZ) zu Bolivien beträgt -4 Stunden. Das
bedeutet von Deutschland aus kann man ab dem frühen Nachmittag bis in die späte Nacht in Bolivien
anrufen. Umgekehrt sollte man ab den frühen Abend nicht mehr von Bolivien in Deutschland anrufen.
Die Internationale Telefonvorwahl für Bolivien lautet +591. Die üblichen Arbeitszeiten sind montags bis
freitags 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr. Oft gibt es eine Mittagspause von 12 Uhr oder 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr.
Der Nationalfeiertag von Bolivien wird am 6. August begangen.
Weitere Informationen und Tipps zu Belize finden Sie beim Reise Forum Bolivien.
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Das besondere Erlebnis in Bolivien
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Die Hochebenen im Südwesten von Bolivien mit der Laguna Colorada, der Laguna Verde, dem Geysirfeld Sol
de Mañana und der Salar Uyuni sind einzigartig schöne und bizarre Landschaften auf
dieser Erde.
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offizielle Web-Seiten
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Bolivianische Botschaft in Deutschland Wichmannstraße
6
10787 Berlin
Telefon: +49 (30) 263915-0
Fax: +49 (30) 263915-15
E-Mail: embajada.bolivia@berlin.de
Web: bolivia.de
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Reiseberichte und Info-Seiten
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Bolivien -
Reisebericht über Natur und Maya Kultur in Mittelamerika...
Peru
- Wandern, Trekking und Kultur im Land der Inka
Belize - ein Reisebericht über Natur pur, Trekking, Strand und Erholung in Belize...
Reisebericht Guatemala und Honduras - Dschungel, Vulkane und Ruinen
Reisebericht Mexiko - Ruinen, Strand und Menschen
- Weltweite Reiseinformationen
Reiseziel Info - Fakten, Sehenswürdigkeiten und Tipps zu allen
Urlaubsregionen der Erde
wohin verreisen im Urlaub - so finden Sie Ihr
individuelles Urlaubsziel!
astrosoft Reiseberichte - Reiseberichte und Reiselinks aus
aller Welt
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