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Urlaub in Chile - die farbenfrohe und lebensfeindliche Wüste, chilenischer Wein und die charismatischen Berge der Anden

Fakten, Sehenswürdigkeiten und Reisetipps zwischen Arica, der Atacama-Wüste, Santiago de Chile und Patagonien im Süden des Landes...

Reiseziel Chile - Fakten, Sehenswürdigkeiten und Reisetipps für den Urlaub

 

Chile Fakten und Schnellüberblick für Ihren Urlaub

 Geografie und Landschaft

Chile dehnt sich im Süden von Amerika über mehr als 4.000 Kilometer aus, ist aber im Durchschnitt nicht einmal 200 Kilometer breit. Es gibt verschiedenste Höhen- und Vegetationsstufen. Beben sind nicht unwahrscheinlich.

 Hauptattraktionen und
 Sehenswürdigkeiten

Die Sehenswürdigkeiten von Chile sind größtenteils seine Natur. Tourismus gibt es im Norden die Atacamawüste, in der Mitte die Hauptstadt Santiago de Chile und die Osterinsel und im Süden Patagonien u.a. mit dem Nationalpark Torre del Paines.

 Klima, Wetter und Reisezeit

Das Klima von Chile wird strak vom Humboldt-Meeresstrom beeinflusst. Er bringt kühlere Meeresströmungen und sorgt für vergleichsweise niedrige Temperaturen.

 Aktivitäten für Reisende

Chile ist touristisch unterschiedlich stark erschlossen. Attraktiv sind im Norden die Atacama-Wüste, in der Mitte Santiago mit Valparaíso sowie im Süden Naturbeobachtungen in den Nationalparks Patagoniens.

 Größe und Hauptstadt

Chile ist mit seinen knapp 0,8 Mio qkm kleiner als das rustikale Urlaubsziel Bolivien im Norden. Gut ein Drittel der ca. 16 Mio Einwohner von Chile wohnen im der Hauptstadt Santiago de Chile...

 Einreise und Verkehr

Deutsche, Österreicher und Schweizer Bürger benötigen für die Einreise einen 6 Monate über die Reisezeit hinaus gültigen Reisepass. Das Busnetz im Land ist gut ausgebaut, der Zustand der Straßen ist unterschiedlich...

 Gesundheit und Impfungen

Das Gesundheitssystem in Chile entspricht teilweise europäischen Standards. In den letzten Jahren wurde viel getan und auch eine kostenlose Basisversorgung für die Bevölkerung aufgebaut...

 Geld & Preisniveau

Offizielle Währung ist der chilenische Peso. Das Preisniveau ist für Südamerika vergleichsweise hoch. Auch der Dollar ist in Chile gebräuchlich, oft kann auch mit Kredit- und EC-Karte Geld am Automaten abgehoben werden...

 Staat, Politik & Geschichte

Nachdem Chile im 16. Jahrhundert Bestandteil des spanischen Vizekönigreiches im Andenstaat Peru war, wurde das Land 1810 Chile unabhängig. Chiles Ausdehnung nahm durch Kriege zu. 1973 regierte Diktatur Pinochet , der 1989 wieder abgewählt wurde...

 Sprache und Telefon

Offizielle Sprache in Chile ist Spanisch. In Turistenregionen wird etwas Englisch gesprochen, sehr vereinzelt auch deutsch.Die Vorwahl Chile ist die +56 oder 0056..

 Kultur und Religion

Chile ist zum Großteil katholisch und europäisch geprägt. Die indigene Bevölkerung ist eine kleinere Minderheit...

 Kriminalität und Gefahren

Chile ist vergleichsweise sicher. Allerdings gibt es speziell in den größeren Städten immer wieder Trick- und Taschendiebstahl. Zur Ihrer eigenen Sicherheit sollte man auf Gepäck aufpassen und keine Wertgegenstände offen tragen...

 Übernachten und Essen

Preiswerte und bessere Hotels gibt es in allen größeren Städten in Chile, in den Naturparks gibt es vielfältige Hostals. Vorabreservierung ist oft sinnvoll...

 Flora und Fauna

Die chilenische Pflanzenwelt ist durch die verschiedenen Klimazonen und Höhenregionen sehr vielfältig. Ebenso die Tierwelt...

 Bemerkenswertes Chile

Chile ist touristisch unterschiedlich stark erschlossen, doch vor allem landschaftlich ist der Norden (Hochlandgebiet der Atacama-Wüste) und der Süden des Landes außergewöhnlich.

 Das besondere Erlebnis in Chile

Die besondere Atmosphäre und Touren in San Pedro de Atacama sowie die Berge und Landschaften des Nationalparks Torres del Paine sind ganz besondere Erlebnisse in Chile...

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Landkarte und Geografie von Chile

Übersichtskarte Chile - Klicken Sie für eine grosse Landkarte

Die geographische Vielfalt von Chile ist so groß wie das Land lang, nämlich 4.300 Kilometer. Dabei besitzt Chile fast alle Klimazonen, angefangen von sehr trockenem Wüstenklima im Norden, Steppenklima, mediterranem und gemäßigtem Klima sowie kalt-trockenes Klima. Vor der Küste im Pazifik liegt der Atacamagraben und die Nasca-Platte. Beide sind Ursache für die vielen und schweren Erdbeben die Chile von Zeit zu Zeit heimsuchen. So finden sich in Chile einige Schichtvulkane wie der fast 4.000 Meter hohe Cerro Azul, der zuletzt in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts ausgebrochen ist.


Im Westen besitzt Chile eine lange Küste, die stark durch den kalten Humbolt-Strom gepräft ist. Der Norden grenzt mit der Atacama-Wüste an Peru sowie im Altiplano-Hochland an Bolivien. Zusätzlich verläuft die Grenze zu Argentinien fast komplett über die ganze Länge von Chile am Bergrücken der Anden. Von Norden nach Süden wird Chile in  insgesamt 12 Regionen unterteilt, die jeweils mit römischen Zahlen durchnummeriert sind, d.h. die Region I liegt ganz im Norden bei der Stadt Arica und die Region XII umfaßt das südliche Ende von Chile mit dem chilenischen Teil von Feuerland, dessen östliche Hälfte zum benachbarten Reiseziel Argentinien gehört.

 

Zu Chiles Staatsgebiet gehören neben der bekannten Osterinsel Rapa Nui noch einige weitere kleinere Inseln wie die Robinson-Crusoe-Insel.

 

Hier eine grössere Landkarte von Chile...

 

Hauptattraktionen und Sehenswürdigkeiten für Ihren Urlaub in Chile

Chile besitzt durch seine verschiedenen Höhen- und Klimazonen eine reiche Vielfalt und unterschieldichen und sehenswerten Landschaften. Von der Atacama-Wüste im Norden über die gemäßigten bevölkerungsreichene Zone im der Mitte von Chile bis in den Süden nach Patagonien und Feuerland gibt es jede Menge Sehenswürdigkeiten zu bestaunen. Weitere Reiseziele in Patagonien finden sich im Nachbarland Argentinien.

 

Hier einige subjektiv herausgesuchte Highlights für Ihren Reise nach Chile.

 

Chile - der Norden und die Atacama-Wüste

Der Norden von Chile ist eines der trockensten Gebiete der Erde. In der Atacama-Wüste gibt es Wetterstationen die seit Aufzeichnungsbeginn keinen Regen gesehen haben. Trotzdem besitzt die Region um San Pedro de Atacama viele touristisch interessante Sehenswürdigkeiten. Die Landschaften sind durch Vulkanismus geformt und durch die Geografie bilden sich an vielen Stellen Salzseen, die in verschiedensten Farben lechten. Flora und Fauna gibt es kaum.l

 

Die Grenzstadt Arica liegt im Norden von Chile

Die Stadt Arica liegt im Norden von Chile an der Grenze zu Peru. Die Stadt des ewigen Frühlings liegt zwar in der trockensten Region der Erde, besitzt aber durch die Lage an der Flußmündung, die Wasser aus den Höhenregionen der Anden ins Tal bringen auch viele grüne Parks.

Lauca Nationalpark

Der Lauca Nationalpark liegt im Hochland im Nordosten von Chile, direkt an der Grenze zu Bolivien und Peru. In einer Höhe von über 3.500m  bieten sich landschaftliche Besonderheiten wie der Lago Chungará und den umliegenden schneebedeckten Vulkanen.

 

Das Städtchen San Pedro de Atacama liegt im Herzen der Wüste

Das Städtchen San Pedro de Atacama liegt im Herzen der Atacamawüste und ist Ausgangspunkt für Touren in die Atacama-Wüste und umliegende Sehenswuerdigkeiten und Ausflugsziele wie die Salar de Atacama, das Geysirfeld El Tatio oder das nahegelegene Valle de la Luna.

Salz in der Laguna Chaxa in der Salar de Atacama

Die salzige Laguna Chaxa liegt inmitten der Atacama-Salzwürste (Salar de Atacama). Es handelt sich um einen kleinen See an dem sich Flamingos tummeln und verschiedene kleine Spazierwege angelegt sind.

Das Geysirfeld von El Tatio im Hochland von Chile

Das Geysirfeld von El Tatio liegt auf 4.350m Höhe im Hochland von Chile an der Grenze zu Bolivien. Am frühen Morgen bei Sonnenaufgang herrscht bei den Geysiren des ca. 1 qkm großen Feldes die größte Aktivität. Es gibt periodisch und aperidisch aktive Geysire mit bis zu mehreren Meter hohen Eruptionen.

Das Valle de la Luna in der Nähe von San Pedro de Atacama

Das Valle de la Luna ist eine Mondlanschaft in der Nähe von San Pedro de Atacama. Sie ist bei Sonnenuntergang besonders reizvoll, da sich die Landschaft dann in allen Farbtönen zeigt. Am Abend pilgern hier viele Reisende den Pfad auf die Anhöhe hinauf und geniessen die einzigartige Atmosphäre.

Die Laguna Miscanti liegt im Hochland von Chile

Die Laguna Miscanti und Laguna Miñiques liegen südlich von San Pedro de Atacama im Hochland auf ca. 4.300m Höhe. In der Nähe der sehenswerten Lagunen in glasklarer Luft befinden sich desöfteren auch Viñcunas. Von San Pedro sind die Lagunen über Ausflüge leicht zu erreichen.

Valle de Elqui

Fährt man von La Serena etwa 100 Kilometer landeinwärts gelangt man in das Elqui-Tal Valle de Elqui. Das Tal liegt eingebettet in die Berge der Anden auf etwa 1250 Metern und bietet inmitten einer sonst wüstenartigen Landschaft entlang des Flusses Río Elqui eine Art Oase. Außer dieser grünen Idylle bietet das Tal auch rund um das ganze Jahr ein angenehmes Klima mit annähernd 360 Sonnentagen.

 

Zudem ist das Tal auch Anbaugebiet für das chilenische Nationalgetränk Pisco. Im übrigen bietet die klare Luft - wie in den benachbarten Observatorien VLT und dem geplanten E-ELT bei Antofagasta - perfekt klare Nächte für die Himmelsbeobachtung.

 

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Chile - Santiago, Patagonien, die Osterinsel und der Süden

In der Mitte von Chile herrscht gemäßigtes Klima. Hier wohnen auch die meisten Chilenen. Südlich von Santiago de Chile beginnt das Zentraltal (Valle Central) und mit jedem Breitengrad nehmen die Niederschläge zu und Temperaturen ab. Attraktionen wie das bekannte Patagonien und viele sehenswerte Nationalparks wie der Nationalpark Torres del Paine befindet sich im Süden von Chile und Argentinien.
 

Santiago de Chile ist die Hauptstadt von Chile

Santiago de Chile ist die Hauptstadt von Chile und die bei weitem die größte der chilenischen Städte. Santiago de Chile ist die bedeutendste Polit- und Wirtschaftsstadt von Chile und ausserdem bedeutender Verkehrsknotenpunkt und internationales Drehkreuz von Chile. Sehenswertes in Santiago sind u.a. das Museo Histórico Nacional, die Kathedrale am Plaza de Armas, das Rathaus der Gemeinde Santiago oder der auf einem Hügel angelegte Park Cerro Santa Lucía.

Valparaíso

UNESCO Weltkulturerbe Valparaiso Valparaíso hat ca. 300.000 Einwohner und ist als Stadt gut 100 Kilometer westlich von Santiago de Chile am Meer eine weitere Attraktion. Die Stadt besitzt den bedeutendsten Hafen des Landes und gilt als kulturelle Hauptstadt von Chile. Seit 2003 ist Valparaíso auch UNESCO Weltkulturerbe. In der Nachbarschaft liegt auch der exklusive Badeort Viña del Mar mit seinen Palmen und Sandstränden.

 

Nationalpark Rapa Nui

UNESCO Weltkulturerbe Bolivien Der Nationalpark Rapa Nui liegt auf der zu Chile gehörenden Osterinsel, die sich ca. 3.500 Kilometer westlich der chilenischen Küste. Bekannt ist die kleine Insel mit ca. 4.000 Einwohnern vor allem durch die monumentalen Steinskulpturen (Moais).

 

Nationalpark Chiloé

UNESCO Weltkulturerbe Bolivien Der Nationalpark Chiloé liegt in der südlichen Mitte von Chile im Westen der gleichnamigen Insel Chiloé. Die Insel ist ebenfalls bekannt für ihre Holzkirchen, Fischerhäfen und Fjorde, in denen noch Lachse gezüchtet werden.

 

Pumalín-Park

Der Pumalín-Park ist eine Initiative vom Gründer der Outdoormarke The North Face. Er hat den Park zu einem Zentrum für Ökotourismus ausgebaut. Er besitzt eine sehr gute und naturverträgliche touristische Infrastruktur und liegt etwa auf Höhe der Insel Chiloé in der südlichen Mitte von Chile.

 

Santiago de Chile ist die Hauptstadt von Chile

Der Nationalpark Torres del Paine ist sicherlich der bekannteste Park und bietet vielfältige Sehenswürdigkeiten inmitten Patagoniens an der Grenze zwischen Chile und dem Süden von Argentinien. Der Nationalpark im Süden Südamerikas ist durchzogen von bis zu 3.000 m hohen Bergen, Gletschern, Fjorden und großen Seen. Ausgangspunkt für touristische Aktivitäten ist die Stadt Puerto Natales.

Nationalpark Bernardo O’Higgins

Der Nationalpark Bernardo O’Higgins liegt in der Nachbarschaft des Torres del Paine Nationalparks. Er ist mit 35.000 km² der größte Nationalpark in Chile und liegt größtenteils in den Anden. Zu finden sind im Nationalpark neben Eisbergen, dem Gletschergebiet Campo de Hielo Sur auch viele Tiere wie Seelöwen, Kormorane, Kondore und Adler.

 

Insel Feuerland

Ganz im Süden von Südamerika liegt die Insel Feuerland. Sie ist durch die Straße von Magellan vom Festland abgetrennt. Die westliche Insel gehört politisch zu Chile, die östliche zu Argentinien. Dieses Region zeichnet sich durch raues Klima, Gletscher und ist gebirgig.

 

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Klima, Wetter und beste Reisezeit für Chile

Chile liegt zwischen den 17. und 56. Breitengrad südlicher Breite und verläuft von Meereshöhe bis zu einer maximalen Höhe von 6.880m. Damit beherbergt Chile fast alle Klimazonen der Erde.  Während sich im Norden von Chile mit der Atacama-Wüste eines der trockensten Gebiete der Erde befindet, kann man in der Mitte gemäßigte Klimazonen wie in Europa finden. Je weiter man in den Süden vordringt, desto kühler und niederschlagsreicher wird das Klima.


Zusätzlich wird Chile stark vom kalten Humboldtstrom beeinflußt, der von der Antarktis kaltes Wasser entlang der Küste von Chile nach Norden transportiert. Dadurch ist das Klima in Chile vergleichsweise kühl vergleichen zu anderen Regionen ähnlicher Breitengrade.

Die beste Reisezeit für den Urlaub in Chile

Für die Reise nach Chile sollte man das Land in die drei Gebiete Norden (Region I bis V), Mitte (Region VI bis IX) und Süden (Region X bis XII) einteilen. Die beste Reisezeit für Chile ergibt sich damit wie folgt.

  • Den Norden von Chile kann man prinzipiell ganzjährig bereisen. Dabei sollte man für die Reise ins Hochland eher die europäischen Wintermonate wählen, da es hier im Südwinter vor allem nachts sehr kalt wird. Der Januar gilt i.d.R. als wärmster Monat des Jahres.
  • Die Mitte besitzt ein Klima ähnlich wie in Europa. Die regnerische Periode des Südwinters von Mai bis Oktober sollte man eher meiden. Im europäischen Winter kann es richtig warm werden, so dass vielleicht Frühjahr und Herbst die besten Reisemonate für die Mitte von Chile sind.
  • Im Süden regenet es fast gleichmäßig viel über das Jahr hinweg allerdings wird es im Südwinter (unsere Sommermonate) empfindlich kalt, so dass unsere Spätherbst und Wintermonate die beste Reisezeit für den Süden einschliesslich Patagonien sind. Nachteil in der Zeit ist jedoch, dass sich hier auf wenigen Monaten viele Touristen konzentrieren...

 

Aktivitäten für Reisende

Chile besitzt ähnlich wie das Reiseland Peru im Norden durch die unterschiedlichen Höhen- und Klimaregionen vielfältige Attraktionen. Der Tourismus in Chile ist in Regionen wie der Atacamawüste, bei Santiago de Chile und Valparaiso oder in Patagonien im Süden gut ausgebaut.

Kultur, Land und Leute

Chile ist das europäischste Land von Südamerika. Das Land besitzt im Norden wie ihre Nachbarn eine koloniale Vergangenheit und hat nur noch vergleichsweise wenige indigene Wurzeln. Es ist weniger die europäisch geprägte Kultur als die einzigartigen Landschaften, die Chile als Reiseland sehr interessant machen. In den größeren Städten, vor allem in Santiago gibt es viele Museen und weitere kulturelle Attraktionen. Speziell die unterschiedlichen geologischen Gegebenheiten im Norden und Süden des Landes ziehen jährlich zurecht viele Urlauber an. Allerdings gibt es keinerlei Last Minute Möglichkeiten. Nach Chile reist man entweder mit mit einem Chile Reiseveranstalter oder man bucht billig einen Flug nach Santiago und organisiert sich die Reise vor Ort.

Natur, Wandern und Trekking sowie Mountainbiking und Bergsteigen

Durch die beiden in Nord-Süd-Richtung laufenden Gebirge besitzt Chile eine riesige Vielfalt an Berg- und Hochgebirgsregionen bis hin zum 6.880m hohen Nevado Ojos del Salado. Vor allem im mittleren und nördlichen im Osten von Chile finden sich viele Hochgebirgsregionen in denen Trekking und Bergsteigen möglich ist. Vor allem im Süden in Patagonien stechen die Natur Sehenswürdigkeiten hervor. Diese Region ist für Naturbeobachtung und Trekking zu empfehlen. Verschiedene Anbieter machen Angebote für Reisebausteine und Reisen nach Chile.

Golf und sonstige Sportarten

Chile ist weniger ein Land der Modesportarten. Vielmehr für Natursport und Abenteuer wie Trekking, Mountainbiking, Kajak, Rafting oder Gleitschirmfliegen. Verschiedene Angebote für Gruppenreisen bietet an.

 

 

Einreise und Verkehr

Zur Einreise nach Chile ist ein mindestens noch 6 Monate gültiger Reisepass notwendig. Der deutsche Kinderausweis iwird akzeptiert, obwohl dieser offiziell noch nicht anerkannt ist. Die Eintragung eines Kindes im Pass der Eltern ist jedoch nicht ausreichend. Daraufhin wird eine Touristenkarte ausgestellt, die für einen Aufenthalt bis zu 90 Tagen berechtigt. Diese Karte kann gegen Gebühr einmalig nochmals für 90 Tage verlängert werden. Für längere Aufenthalte sollte man sich aber in jedem Fall beim chilenischen Konsulat informieren.

 

Für die Ausreise nach Bolivien über den Grenzposten bei der Laguna Verde müssen die Ausreiseformaitäten schon in San Pedro de Atacama vorgenommen werden. Umgekehrt erfolgt die Abwicklung der Ausreise von Bolivien nach Chile an diesem Grenzposten in Uyuni.


Der wichtigste internationale Flughafen für Chile Reisen befindet sich ain Santiago de Chile (Aeropuerto Internacional Comodoro Arturo Merino Benítez oder auch Aeropuerto de Pudahuel, SCL). Er ist der Heimatflughafen der renomierten LAN Chile und auch Drehkreuz für den Innerlandesluftverkehr.


Busse befahren alle Strecken zwischen den Städten in ganz Chile. Da das Straßennetz vor allem im Hochland jedoch unterschiedlich gut ausgebaut. Hier kann immer zu Pannen und Verzögerungen kommen. Insgesamt gibt es derzeit in Chile etwas mehr als 16.000 Kilometer geteerte Straßen.


Taxis
sind in der Regel vergleichsweise preiswert, allerdings teurer als in den Nachbarländern Peru und Bolivien. Achten Sie darauf, dass ein Taxameter angeschalten wird oder verhandeln Sie den Fahrpreis im voraus. Zum Flughafen gibt es meist Fixpreise.

 

Ein Sonnenuntergang im Valle de la Luna

 

Gesundheit und Krankheiten

Das Gesundheitssystem in Chile entspricht nur partiell den europäischen Standards. Im ländlichen Raum ist die medizinische Versorgung technisch, manchmal auch hygienisch problematisch. Englischsprechende Ärzte gibt es in der Regel nur in den größeren Städten.

Malaria ist durch das im Norden trockene und im Süden kühlere Klima in Chile kein Thema. Als Impfung wird Hepatitis A und bei Backpackern auch Typhus empfohlen.
Zum Zähneputzen und trinken sollte Mineralwasser verwendet werden. Vorsicht auch bei Eiswürfeln. Auch in Chile gilt die Regel entweder schälen, kochen oder besser sein lassen. Bei Speisen sollten Sie darauf achten, dass sie gut gekocht wurden. Salate und vor allem Mayonnaise sollten zumindest Personen mit empfindlichem Magen lieber meiden.
 

Die Höhenkrankheit (Sorojchi) kann in höhergelegenen Orten des chilenischen Hochlands starke Probleme bereiten. Speziell ab einer Höhe von 3.500m kommt spziell bei geringer Aklimatisierungszeit auch bei trainierten Personen zu Kopfschmerzen und Unwohlsein. Vermindern sich diese Anzeichen nicht merklich nach 2 bis 3 Tagen, so sollte zur Behandlung Coca-Tee bzw. eine Tabletten gegen Höhenkrankheit  eingenommen werden. Auch blutverdünnende Schmerztabletten wirken gegen die Höhenkrankheit. Es wird empfohlen in grösseren Höhen auf fettige Speisen und alkoholische Getränke zu verzichten und prinzipiell die Nahrungsaufnahme zu verringern sowie die Flüssigkeitszufuhr zu steigern.

 

Aktuelle Informationen finden Sie u.a. bei der Weltgesundheitsorganisation WHO. Über die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage in Chile informiert Sie zudem das Auswärtige Amt der BRD, Länderinfo Chile.

 

 

Geld und Preisniveau in Chile

Die offizielle Währung von Chile ist der chilenische Peso (1 Bs = 100 Centavos, ISO-Kürzel: CLP). 1 EUR ≈ 800 chilenische Pesos. Den aktuellen Wechselkurs erfahren Sie, wenn Sie in der Google-Suchmaschine als Suchbegriff "1 EUR in CLP" eingeben.


Es gibt sowohl Geldwechselstuben als auch Banken, die i.d.R. ausländische Währungen und Travellercheques einlösen. Am besten hebt man Geld im Urlaub direkt am ATM-Schalter in lokaler Währung ab. Allerdings ggf. mit Gebührenaufschlag. Viele Banken haben nun auch ein VISA oder EC bzw. Maestro-Symbol am Automaten angebracht.

In größeren Städten und sehr guten Hotels kann i.d.R. h mit den bekannten Kreditkarten bezahlt werden. Zur Sicherheit sollte man aber in jedem Fall Bargeld (Euro oder US$) mitnehmen.

 

Das Preisniveau in Chile ist für Südamerika vergleichsweise teuer. Man kann die Kaufkraft von 1000 Pesos in Chile etwa mit 2-3 Euro in der BRD gleichsetzen. Vor allem einfache Speisen und Unterkünfte sind für europäische Verhältnisse preiswert. So bekommt man z.B. je nach Region eine saubere Unterkunft im Doppelzimmer schon ab 15 EUR, ein Essen ab 5 EUR.

 

Ein chilenisches Café unter blauem Himmel

 

Sprache und Telefon

Offizielle Sprache in Chile ist Spanisch. Gesprochen werden aber in Norden auch Aymara ebenso wie im Süden von Chile Mapuche. In Turistenregionen wird etwas Englisch gesprochen, sehr vereinzelt auch deutsch...
Zu empfehlen für eine Reise nach Chile ist der Taschenbuch Sprachführer Kauderwelsch Spanisch für Chile.

 

Die Vorwahl für Chile ist die +56 oder 0056. Wer mit seinem Handy in Chile günstig telefonieren möchte, kann sich u.a. am Flughafen eine Prepaid-Karte von Entel-PCS (GSM 1900) kaufen. Somit kann man mit dem eigenen Handy wie mit einem chilenischen Prepaid-Gerät telefonieren. Natürlich funktioniert das nur, wenn das Handy keinen SIM-Lock hat.

 

 

Staatsform, Polik und Geschichte

die Nationalflagge von Chile Nachdem ein Teil von Chile kurzzeitig Teil des Inkareiches war, wurde Chile im 16. Jahrhundert Bestandteil des spanischen Vizekönigreiches des ehemaligen Inkastaates Peru. Trotz vielfachem Versuch gelang es den Spanien nicht in den südlichen Teil Chiles vorzudringen, wo ab Beginn des 17. Jahrhunderts der Fluss Bío Bío die Grenze zum Mapuchegebiet war.

 

Seit 1810 ist Chile unabhängig und war in der Folgezeit in viele kriegerischen Auseinandersetzungen wie den Salpeterkrieg verwickelt. In den Kriegen mit Peru, Bolivien und Argentinien vergrößerte das Land bis zum Friedensvertrag 1904 sein Territorium jedoch stark.

 

Chile ist in der Folgezeit modern und gehört 1945 zu den Gründungsmitgliedern der Vereinten Nationen. 1973 kam es zu einem Militärputsch gegen die Regierung in der Diktatur Pinochet an die Macht kam. Er führte das Land mit übertriebender Härte und Unterdrückung zu Stabilität und Wirtschaftswachstum. Ebenso wurde auch die Kluft zwischen arm und reich deutlich größer. 1989 fanden die ersten freien Wahlen nach dem Militärdiktatur statt.

 

 

 

Kultur,  Religion und Leute in Chile

Chile ist in Südamerika ein Land, das stark europäisch geprägt ist, die meisten Chilenen haben europäische Vorfahren. Vielfach Spanier und später auch englische, deutsche und irische Einwanderer. Viele chilenische Künstler waren auf den renomierten europäischen Schulen. Jede Region hat aber auch Spezialiäten und Traditionen wie verschiedene Tänze oder Folklore. Im Süden von Chile haben die Mapuche oder Aymara auch ihre eigenen indigenen Tanzformen behalten.


Vor allem in Santiago de Chile gibt es viele freie Theater und nach der Beendigung der Diktatur ist seit den 90ern die krative Vielfalt wieder erblüht.

Chile ist zu über 90% römisch-katholisch geprägt, die restlichen 10% verteilen sich fast vollständig auf die chilenischen Protestanten.

 

 

Kriminalität und Gefahren

In Chile ist für Reisende in Chile die Kriminalität (Taschendiebstahl, vereinzelt Raubüberfälle) im Normalfall kein Thema. Weite Teile des Landes kennen kaum Verbrechen. Allerdings sollten Armenviertel in Großstädten, insbesondere in der Metropolregion von Santiago de Chile gemieden werden. Das Bussystem ist meist gut, allein bei der Bequemlichkeit müssen ab und an Abstriche gemacht werden. Um das ganze Land zu sehen ist es kaum verzichtbar auch zu fliegen.


Ist man mit viel Gepäck unterwegs, ist es unerlässlich permanent sein Gepäck im Auge zu haben. Es werden ggf. Tricks angewendet, um den Touristen abzulenken. Allerdings ist die Kriminalität in Chile vergleichen mit anderen latainamerikanischen Ländern insgesamt eher gering.

Bei der Weiterreise nach Bolivien ist es ratsam sich vorab beim Auswärtigen Amt über die aktuelle Sitation in Bolivien zu informieren, da es besonders in der Region um La Paz in den letzten Jahren immer wieder zu Aufständen - die nicht gegen Touristen gerichtet sind - kam.

Eine weitere Gefahr in der gesamten Region wird durch Erdbeben verursacht. Starke Erdbeben sind nicht unwahrscheinlich, wie das starke Beben bei Valparaiso mit einer Stärke von 8,8 auf der Richterskala im Frühjahr 2010 zeigte.

 

 

Übernachten und Essen

Die Übernachtungsmöglichkeiten in Chile sind fast so breit gefächert wie in Europa. In größeren Städten gibt es bessere und luxeriöse Unterkünfte für den Urlaub, in den touristischen Regionen und Nationalparks eher Hostals mit Einzel-, Doppel- und Gruppenräumen. Vor allem in der Hochsaison sollte man Zimmer in jedem Fall vorreservieren. Trotzdem kann man in Chile noch billig ein Hotel buchen, einige Hotels sind mit Bewertungen auch in den Hotelportalen schon vorhanden. Lastminute gibt es allerdings nicht.

 

Nicht zuletzt die verschiedenen Klima- und Höhenzonen sowie die vielen Völker von denen die Chilenen abstammen machen die Küche von Chile zu einem kulinarisch interessantesten in Südamerika. Durch die schmale Form is der Zugang zum Meer und damit zu Fisch und Meeresfrüchten immer gegeben. Auch im Landesinneren stehen Meeresfrüchte so meist auf der Speichsekarte und sind i.d.R. auch sehr frisch. Natürlich ist auch Fleisch - in der Hauptsache Rind und Huhn - aus der chilenischen Küche nicht wegzudenken.


Mit Gemüse und leckeren Saucen zusammen werden die Zutaten der landestypischen Gerichte wie Empanadas oder Humitas jedoch nicht ganz so schaf gewürzt wie in anderen Küchen von Latainamerika. In den touristisch besser erschlossenen Regionen hat sich auch die italienische Küche durchgesetzt, Pizza und Nudeln sind hier fast ebenso bekannt wie die traditionellen Gerichte. Fast Food Restaurants und Pizzerien gehören in Chile zu den Resaurants in denen eher die Reichen Einwohner oder Touristen essen. Das gemeine Volk isst eher die Menüs in den einfachen Kneipen.

 

Weltweit besten Ruf geniesst inzwischen auch der chilenische Wein. Vor allem im Valle Central werden vorzügliche Weine der Rebsorten Carmenère, Cabernet Sauvignon oder Merlot gekeltert. Chile gehört zu den Top Ten Weinproduzenten und kann gehört zu den Ländern mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis weltweit. Eine weitere alkoholische Spezialität in Chile und Inkareich Peru ist Pisco, der mit Limette und Zucker getrunken wird.

 

 

Flora und Fauna in Chile

Chile ist durch seine lange Form über die verschiedenen Klimazonen sehr spazialisiert. Bietet die sehr trockene Wüste im Norden nur wenig Raum für Leben, so finden sich im mittleren Süden gemässigte Regenwälder und verschiedene Lebensräume für Tiere und Pflanzen.

Vegetation

Die Pflanzenwelt im Norden von Chile reduziert sich auf einige Kakteenarten und andere auf Trockenheit angepasste Pflanzen wie Sukkulenten und Zwergsträucher. Weiter südlich findet man in der Steppe verschiedene Sträucher und weiter südlich dann auch Eukalyptus-Plantagen, Honigpalmen und schliesslich auch Wälder mit einem großen Baumbestand an Pappeln, Zypressen, Johannisbrotbäume und Kiefern. Noch weiter südlich in Patagonien geht der Regenwald wiederum über in Steppe und Tundra mit weniger hohen Pflanzen und Mooren. Teilweise sind die südlichen Regionen von Chile von Gletschern überzogen, so dass sich wenig oder keine Vegetation mehr findet.

Tierwelt

Ebenso unterschiedlich ist die Tierwellt von Chile. Finden sich im Norden nur sehr angepasste Tiere wie Eidechsen, Flamingos oder Lamaarten und an der Küste verschiedene Vögel, wie Pelikane, Pinguine und Robben, so ist die Artenvielfalt in Zentralchile deutlich höher. In der Steppe finden sich  Chinchillas ebenso wie der selten gewordene Puma. Weiter südlich in den Wäldern des Regenwaldes findet sich Wild sowie kleine und große Raubtiere wie  Füchse oder verschiedene Raubkatzen und verschiedenste Vogelarten. In den Fjorden des südlichen Chile finden sich viele Meeresbewohner wie Robben, Pinguine, Pelikane oder Delphine.

 

 

Bemerkenswertes und Reisetips

Der Zeitunterschied Mitteleuropäische Zeit (MEZ) zu Chile beträgt -4  Stunden. Das bedeutet von Deutschland aus kann man ab dem frühen Nachmittag bis in die späte Nacht in Chile anrufen. Umgekehrt sollte man ab den frühen Abend nicht mehr von Chile in Deutschland anrufen.


Die Internationale Telefonvorwahl für Chile lautet +56. Die üblichen Arbeitszeiten sind montags bis freitags 8.30 Uhr bis 18.30 Uhr. Oft gibt es eine Mittagspause von 12 Uhr oder 12.30 Uhr bis 14.30 Uhr. Der Nationalfeiertag von Chile wird am 6. August begangen.

 

 

 

Das besondere Erlebnis in Chile

Die Hochebenen im Nordosten von Chile mit der Region um San Pedro de Atacama sowie der zu Chile gehörende Teil von Patagonien mit dem Nationalpark Torres del Paine gehören zu den schönsten Landschaften von Südamerika. Die natürlichen Sehenswürdigkeiten reihen sich hier quasi aneinander.

 

 

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