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Landkarte und Geografie von Peru
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Peru liegt etwas südlich des Äquators und besitzt als drittgrößtes Land in Südamerika etwa die
3,5-fache Fläche der BRD. Das Land beherbegt landschaftliche und klimatische Unterschiede, wie sie kaum
größer sein können. An der Pazifikküste regnet es kaum. Es gibt sogar eine ausgedehnte Wüstenregion
direkt am Meer.
Doch schon 50-100 km landeinwärts zieht sich majestätisch der große Gebirgszug der Anden parallel zur
Küste von Peru. Mit Bergen und Gletschern weit jenseits der 5.000 m (Perus höchste Berg ist der
Huascarán mit 6.768 m) bilden sie einen atemberaubenden Kontrast.
Östlich der Anden befindet sich die wenig bewohnte Tiefebene der Quellflüsse des Amazonas, ein riesiges
Urwaldgebiet, das sich östlich noch durch ganz Brasilien zieht. Einer der Quellflüsse des
Amazonas-Stromes ist der Rio Urubamba, dessen Ausläufer in der Nähe von Cusco entspringen.
Hier eine grössere Landkarte von Peru...
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Hauptattraktionen und Sehenswürdigkeiten für den Urlaub in
Peru
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Die Vielseitigkeit von Peru als Reiseziel ergibt sich aus den unterschiedlichen Landschaften. Küste,
die Metropole Lima, Wüste, Hochland, der riesige Titicaca-See, 6000er Berge und das tropische
Amazonasbecken. Kulturell ist Peru vor allem durch die Hochkultur der Inka und hier speziell durch die
Ruinenanlage Macchu Picchu bekannt geworden.
Hier einige subjektiv herausgesuchte Highlights für den Urlaub in Peru...
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Lima ist mit ca. 8-10 Mio. Einwohnern eine im wachsen
begriffene Weltmetropole und das kulturelle sowie wirtschaftliche Zentrum von Peru. Für Touristen
ist das historische Zentrum der Stadt und der Stadtteil Miraflores sehenswert. Der zentrale Platz (Plaza
de Armas) und die Kathedrale bilden hier einen leichten Orientierungspunkt. Sehenswürdigkeiten sind u.a.
das Kloster Santo Domingo mit seinem großen Kreuzgang, der moderne Regierungspalast, das Rathaus, die
Kirche und das Kloster von San Francisco und viele Herrenhäusern den typischen Balkonen der
Kolonialzeit.
Wenige Kilometer südlich der Altstadt befinden sich die Stadtteile San Isidro (besseres Wohnviertel und
Gärten) und Miraflores (modernes Stadtviertel mit besseren Läden, Restaurants und Hotels. Beide Viertel
lohnen für einen Spaziergang.
Tipp:
deutsch-peruanische Familie mit Pension in Lima: Lobos Abenteuer, Lima
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Chan Chan liegt ca. 5 Kilometer nördlich von Trujillo an
einer Küstenwüste am Meer von Peru. Die über 10 qkm große Ruinenstadt des Chimor-Reiches wurde zwischen
dem 11. und 14. Jh. n. Chr. aus Lehm erbaut und hatte in der Blütezeit bis 100.000 Einwohner. Leider
wurden durch Regen und Erosion schon wichtige Reliefs zerstört. Trotzdem ist die Ruinenstadt immer noch
beeindruckend.
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Trujillo ist die wichtigste Stadt im Norden Perus und gilt als Stadt des Frühlings. Sehenswert
sind der Hauptsplatz und die Sonnen- und Mondpyramide.
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Der Huascaran Nationalpark umfasst die Gebrigsregion der
Cordillera Blanca rund um den höchsten Berg von Peru, den Huascaran. Seit 1985 ist der Park Welterbe
Natur der UNESCO. Vor allem durch die bezaubernde Gebirgslandschaft, den Reichtum an Bergflora und
-fauna. Es gibt hier verschiedene Mikroklimen, die verschiedenste Vegetationstypen ermöglichen.
Vor allem bei Bergsteigern ist diese Region in Peru mit dem Hauptort Huaraz bekannt. Gibt es unter
den Bergen der Cordillera Blanca doch ein paar 6.000er, die auch genübte Nicht-Profis erklimmen
können.
Sehenswert ist auch das Tal Callejón de Huaylas eingebettet zwischen der Cordillera Blanca und der
Cordillera Negra.
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Die Fürstengruft des Señor de Sipán liegt mit seinen zwei Pyramiden nahe der Stadt Chiclaya in
Küstennähe. Es handelt sich um die komplett von Fremdzugriff abgeschirmte und aufschlussreichste
Ausgrabungsstätte von Peru. An der Grabstätte selbst finden sich heute Repliken der antiken Funde. Die
Originale befinden sich in Museen in Lima und Lambayeque.
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Neben Machu Picchu ist Kuélap die zweite größe archäologische Sehenswürdigkeit von Peru. Die
Stätte wurde von den Spaniern nicht gefunden und ist weitgehend unverändert 1843 wiederentdeckt
worden. Sehenswert an der großen Anlage ist u.a. die zentrale Zitadelle (El Castillo) und die massive ca.
20m hohe Festungsmauer, die sich über 1 km um die gesamte Anlage zieht. Die ehemalige Stadt der
Chachapoyas liegt in der Nähe der heutigen Stadt Chachapoyas auf ca. 3.000 m Höhe und ist nur schwer zu
erreichen.
Am besten organisert man sich in Chachapoyas über eine Agentur einen Tagesausflug mit Führer.
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Der Nationalpark von Paracas liegt ca. 20 km westlich von Pisco südlich von Lima. Er besteht
u.a. aus der Sandhalbinsel Paracas, der gleichnamigen Stadt, dem sehenswerten ärchäologischen Museum
J.Tello, der Wüstenzeichnung Candelabro (ähnlich der Linien von Nazca) und den nicht betretbaren
Naturpark der Islas Ballestas (Seehunde, Pinguine, viele Vogelarten und tw. Delphine).
Von Pisco aus werden ½-Tagestouren zu den sehr artenreichen Inseln für ca. 10-15 € durchgeführt,. Die
Fahrt führt dabei vorbei an der knapp 200 m hohen und vom Bott stark verzerreten Formation El
Candelabro.
Sehenswert ist auch die weiter südlich befindliche bizarre Felsformation "La Cathedral, die durch Erosion
entstanden ist.
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Die Stadt Ica liegt ca. 300 km südlich von Lima auf ca. 400m Höhe. Die Stadt selbst ist vor
allem durch durch den Hauptplatz, die Iglesia de la Merced und das Museum Maria Reiche für Touristen
interessant.
Eine Sehenswürdigkeit ganz anderer Art befindet sich ca. 6 Kilometer westlich von der Stadt entfernt
zwischen den Sanddünen der Küstenwüste, die Oase Huacachina. Inmitten Hochhaushoher Sanddünen
befindet sich ein kleines grünes Paradies rund um einen See, dessen Wasser eine Heilwirkung zugesprochen
wird. Leider sinkt der Wasserpegel jährlich durch den höherwerdenen Wasserverbrauch der Stadt Ica.
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Die knapp 50.000 Einwohner zählende Stadt Nasca ist
Touristen in Bezug auf Peru hauptsächlich durch ihre Geoglyphen, den riesigen, nur von der Luft
aus erkennbaren, Linienzeichnungen bekannt. Die bis zu mehrere qkm grossen Gebilde stellen oft
künstlerisch entstellte Tiere dar. Es wird vermutet, dass die Linien das astronomische Wissen des ca. 200
v. Chr. in diesem Gebiet lebenden Volkes darstellten. Die deutsche Geogrphin Maria Reiche studierte die
Geometrie der Linien, sie wurden zu ihrem Lebenswerk.
Von Nasca aus werden Rundflüge über das insgesamt ca. 700 qkm große Areal angeboten (ca. 35-50 €).
Tipp:
Näheres zu den rätselhaften Linien erfahren Sie in dem Buch "Die Linien von
Nasca".
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Die "weiße Stadt" Arequipa ist die zweitwichtigste Stadt Perus und liegt Luftlinie nur etwa 80
Kilometer von der Küste entfernt auf ca. 2.350 m Höhe. Die beiden aktiven Vulkane Misti (5.821 m) und
Nevado Chachani (6.075m) beherrschen die beeindruckende Landschaft um die Stadt "des ewigen Frühlings",
wie die Arequipa des midlen und sonnigen Klimas wegen auch genannt wird.
Zentrum der Stadt und idealer Ausgangspunkt für einen Altstadtspaziergang ist der Plaza Principal mit den
markanten Arkadengängen und der impossanten Kathedrale La Cathedral. Eine Sehenswürdigkeit der besonderen
Art befindet sich etwas nördlich als eine kleine Stadt in der Stadt, das Kloster Santa Catalina. Es
beherbergte einst mehrere Hundert Nonnen und Dienstmädchen. Sehenswert sind auch die vielen Kirchen und
weiteren Kloster der ca. 700.000 Einwohner zählenden Stadt.
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Der Colca Canyon und die Fahrt dorthin ist eine der Natursehenswürdigkeiten von Peru. Die
Schucht ist weitaus tiefer als z.B. der Grand Canyon und vor allem wegen der Möglichkeiten die riesigen
Kondore zu beobachten bekannt. Vom ca. 150 km entfernten Arequipa aus werden Ein- und Zweitagesausflüge
angeboten, die meist an dem markanten Aussichtspunkt Mirador Cruz del Cóndor und dem Thermalbad von
Chivay halt machen.
Die Fahrt selbst ist ebenso interessant und führt über ein Hochplateau mit vielen Lamas und Alpakas und
einen knapp 4.900 m hohen Paß dann in einer Serpentinenstraßen wieder hinunter in den Canyon zum
Hauptort Civay mit seinen sehr schönen Thermalquellen.
Der Platz unterhalb des Mirador del Condor ist einer der letzten Rückzugsgebiete des vom aussterben
bedrohten Kondor, dem grössten Greifvogel der Welt.
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Der an der Grenze zu Bolivien liegende Titicaca-See ist mit einer Höhenlage von über
3.800 m der höchstgelegene navigierbare See der Welt. Er ist ca. 12-mal so groß wie der Bodensee, besitzt
zahlreiche Inseln, ist eingebettet eine fanzinierende Bergwelt und ist sehr klar. Ca. 40% des
Sees gehören zu Bolivien. Die größte Stadt auf peruansicher Seite ist Puno, der
Folklore-Hauptstadt Perus mit seinerKathedrale am Plaza de Armas.
Zahlreiche Auflüge bieten sich im Gebiet des Titicacasees an, z.B. die schwimmenden Schilfinseln von Uros
(touristisch), die Insel Taquile oder die Grabtürme von Sillustani.
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Cusco ist die ehemalige Hauptstadt des großartigen
Inkareichs und gilt als eine der historisch interessantesten Städte von Peru und ganz Südamerika.
Sie ist meist auch Ausgangspunkt für einen Ausflug zur Ruinenanlage von Machu Picchu. Die
wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind der Plaza de Armas, die Kathedrale sowie die Kirchen La
Compañía, San Blás und La Merced sowie der Sonnentempel und der Tempel von Qorikancha. Auch in der Nähe
der Stadt gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten.
Zu Fuß erreichbar (ca. ½ Stunde bergauf) sind Ruinen von Saqsaywamán mit ihren terassenförmig
angeordneten massiven Mauern. Etwa einen Kilometer östlich befindet sich die Kultplatz
Q'enqo mit einem beindruckenden Monolith. Zwei weitere Inka-Ruinen befinden sich mit
Pukapukara und Tambomachay einige Kilometer weiter.
Von Cusco aus bieten Agenturen geführte Wanderungen auf dem Inka Trail nach Machu Picchu und Rundtouren
nach Ollantaytambo, Chinchero, Urubamba und Pisaq an (siehe unten).
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Der Inka Trail ist der wohl bekannteste Pilgerpfad Südamerikas, vielleicht sogar von ganz
Amerika. Es ist die Route, die in ca. 4 Tagen über 2.700m Höhenunterschied knapp 50 km lang auf dem alten
Straßensystem der Inka zur "verlorenen Stadt der Inka" nach Machu Picchu führt.
Es gibt verschiedene Varianten. Die bekanntesten beginnen beim "km 88" bzw. "km 82" (auch mit dem Bus
erreichbar) der Bahnroute von Cusco nach Aguas Calientes bei Machu Picchu. Der Trail führt durch
interessante Landschaften und vorbei an einigen Inka-Ruinen, über den 4.200 m hohen "Paß der toten Frau"
und ist ein Abenteuer nach der Art "der Weg ist das Ziel". Das Begehen des Trails ist inzwischen auf ca.
500 Wanderer pro Tag limitiert und darf wegen der Kontrolle und Abfallbeseitigung nur noch mit Führer
unternommen werden.
Tipp: Eine detaillierte Beschreibung des einzigartigen Wanderweges finden Sie in dem
Buch
"Outdoorhandbuch Peru -
der Inka Trail"
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Die sagenumwobene verlorene Inka-Stadt Machu Picchu liegt
versteckt in den Anden hinter Cusco auf über 2.700 m. Sie ist das besterhaltenste Bauwerk und Kultstätte
der Inkakultur in Peru. Die Ruinen sind nur mit dem Zug oder über den Inka Trail zu erreichen und wurden
1983 von der UNESCO gleichzeitig zum Weltkultur und -naturerbe erklärt. Nur die Maya-Stätte Tikal in Guatemala
trägt auch beide Auszeichnungen.
Bekannt ist vor allem der Aussichtspunkt "Sonnentor" am Ende des Inka Trails, von dem aus die ganze
Stätte überblickt und noch etwas von der Mystik gespürt werden kann. Die Anlage selbst besteht aus vielen
Tempeln, Stadtvierteln und Plätzen, die mehr oder minder gut erhalten sind.
Unterhalb der Ruinen liegt in der Nähe der Bahnstation der Ort Aguas Calientes. Hier gibt es
Restaurants und teuere Übernachtungsmöglichkeiten für alle die, die nicht auf dem Inka Trail nach Machu
Picchu kommen. Über 1.500 Treppen oder ein Bus bringt in der Hochsaison über 3.000 Besucher täglich hoch
zu den Ruinen. Es ist leider sogar geplant, dort eine Seilbahn zu errichten.
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Östlich von Cusco liegen einige weitere Sehenswerte Städte in Peru, die in einer ein- bis mehrtägigen
Rundtour von Cusco aus besucht werden können. Der kleine Ort Chinchero ist vor allem für seinen
Sonntagsmarkt bekannt, der inzwischen ziemlich touristisch ist. In der Nähe der Stadt Urubamba
(wenig touristischer Markt!) befinden sich die Satzterrasen von Maras (Salineras), deren weiße
Hänge sich sehr konstrastreich vom restlichen Berghang abheben. In der Nähe von Maras befindet sich auch
die runde Experimental- und Aklimatiesierungsterassenanlage Moray der Inka. Hier wurden Versuchen
mit Pflanzen unternommen.
Weiter Richtung Nordwesten kommt man nach Ollanta, wo sich der sehr eindrucksvolle Ruinenpark von
Ollantaytambo befindet, die über eine steile Treppe zugänglich ist. Wieder auf dem Rückweg, kann
man den Rundweg über Pisaq fortsetzen. Der kulturell bedeutsame Ort ist auch wegen seines Marktes
(Sonn-, Diens-, und Donnerstag) und des über den Berg verteilten Ruinenkomplexes von Pisaq sehr
sehenswert.
Ca. 35km in Richtung Puno befindet sich die sehenswerte Terassen und Bewässerungsanlage Tipón der
Inka.
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Iquitos ist mit ca. 300.000 Einwohnern die größte Stadt im Amazonasgebiet und nur per Boot oder
Flugzeug zu erreichen. Sie ist der Ausgangspunkt für Reisen ins peruanische Amazonasgebiet. Die Stadt
selbst ist wegen ihrer Uferpromenade, dem zentralen Platz, den Mercado Belén und der Stadtteil Belén
selbst, der eine Art Amazonasdorf mit Pfahlbauten und schwimmenden Hausbotten in der Stadt darstellt.
In der nähreren Umgebung befinden sich zwei Lagungen (Moronacocha und Quistacocha), die eine Art
Urwaldbald mit kleinem Strand darstellen.
Die eigentliche Attraktion für die nach Iquitos reisenden Touristen befinden sich aber weiter weg von der
Stadt, die Urwald-Lodges. Sehenswert ist der Canopy Walkway der Organisation ACEER, der auf über 30 m
Höhe an einer Seilhängebrücke entlang führt und einmalige Einblicke in den oberen Urwald gibt. Allerdings
erlebt nur "echte" Urwaldabenteuer, wer eine individuelle mehrtägige Tour in die weitere Umgebung bucht.
Die meisten Pauschalabgebote sind perfekt durchgeplant.
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Pucallpa liegt am Rio Ucayali nordöstlich von Lima im Urwaldgebiet. Die Stadt selbst ist ausser
seinem Markt entlang des Río Manantay wenig sehenswert, bietet jedoch eine sehr gute Basis für Ausflüge
und Trips in das nähere Umland. Es gibt viele Indiodörfer, Lagunen und Kanäle zu denen verschiedenen
lange und unterschiedlich abenteuerliche Touren ins Amazonasgebiet organisiert werden.
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Der Manu Nationalpark am Rio Madre de Dios, liegt
nordöstlich der Region Cusco und wurde von der UNESCO 1977 zum "World Biosphere Reserve" ernannt. Das
Gebiet besitzt eine einzigartige Flora und Fauna und eignet sich besonders als Ziel für
Naturbeobachtungen. Ein großer Teil des Gebietes ist dabei nur mit spezieller Erlaubnis der Regierung von
Peru zugänglich.
Erreichbar ist das Gebiet über Cusco nur mühsam per Landweg oder über den kleinen Flughafen in Boca Manu.
Weitere Informationen bekommen Sie bei der Manu-Nationalparkbehörde in Cusco, bei Manu Nature Tours oder
Inka Nature Travel.
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Ganz an der Nähe der bolivianischen Grenze im Osten von Peru liegt der ca. 50.000 Einwohner zählende
Ort Puerto Maldonado am Rio Madre de Dios. Er besitzt einen kleinen Flughafen, ist so von
Cusco gut zu erreichen und derzeit auf dem Wege zum bekanntesten Touristenort im Amazonasgebiet von
Peru. Hier gibt es ein gutes Duzent Urwald-Lodges und noch weit weniger Abenteuertourismus als in Iquitos
und Pucallpa. Touren können von Cusco aus gebucht werden. Weitere Infos finden Sie u.a. bei Sandoval Lake
Lodge, bei Inotawa Expeditions oder bei Wasaí Expeditions.
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Klima, Wetter und beste Reisezeit
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Peru liegt etwas südlich des Äquators und gliedert sich im Wesentlichen in drei Regionen und
Klimazonen, die Küstenregion (Costa), die Gebirgsregion der Anden (Sierra) und die
tropissche Amazonasregion (Selva). Jede Region besitzt ihre eigenen klimatischen Bedingungen.
Die beste Reisezeit gibt es deshalb nicht.
Wegen des kalten Humboldstromes und der Anden im Osten ist die mittlere und südliche Küste von
Peru eine karge Wüste, in der es kaum regnet. Im Norden macht sich El Nino dagegen mit einigen
Regenfällen und Temperaturen bis 35°C in dem "Sommermonaten" zwischen Dezember und März bemerkbar. Bei
Lima und südlich davon klettert das Thermometer nur selten über 30°C. Im peruanischen "Winter" der Monate
April bis Oktober ist es dort oft wolkenverhangen und neblig bei 15-20°C.
In der Andenregion von Peru ist das Klima fast genau umgekehrt. Hier sind die Monate Mai bis
September die besten Reisemonate und es regnet oft im peruanischen Sommer. Während es tagsüber meist um
die 20°C hat, kann die Quecksilbersäule nachts bis deutlich unter 0°C ausschlagen. Die Schneefallgrenze
liegt meist um 5.000 m Höhe.
Auch im Amazonasbecken ist die beste Reisezeit im peruanischen Winter während der Monate April bis
Dezember. Allerdings regnet es dort das ganze Jahr über weitaus häufiger.
Die beste Reisezeit für Ihre Reise nach Peru:
Wie schon erwähnt gibt es keine Zeit zu der überall in Peru das Wetter optimal ist. Man wird einen
Kompromiß eingehen müssen. Da meist die Andenregion Hauptziel der Urlaubsreise ist, bieten sich die
Monate April bis Oktober an. Allerdings sind diese Monate (vor allem Ende Juni und Anfang August) schon
recht überlaufen und die Preise meist deutlich höher.
Wer also in seinem Urlaub in Peru auch mal ein paar Tage Regen ertragen kann, für den sind die Monate
Februar bis April und September bis November ebenso interessant und weit weniger touristisch.
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Aktivitäten für Reisende
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Peru ist ein Land für Natur- und Kulturfreunde. Vor allem die verschiedenartige Landschaft mit Meer,
Wüste, Hochgebirge und tropschen Regenwald bietet Betätigungsmöglichkeiten für Wanderfreunde, Kletterer
und Naturbeobachter.
Kultur In fast allen Landesteilen von Peru finden sich Ruinen alter Kulturen und weitere
historische Sehenswürdigkeiten. Die wichtigsten befinden sich in Cusco, Machu Picchu,
Ollantaytambo, Kuélap, Chan Chan oder Sipán. Weitere Infos finden Sie weiter oben bei Hauptattraktionen und Sehenswürdigkeiten.
Organisierte Sprach- und Gruppentouren bietet z.B. Papaya Tours oder die Agentur viventura an.
Private Touren in kleinen
Gruppen und deutschspachiger Führung, die Organisation von Hotelrundreisen
oder Inlandsflügen
bietet Lobos Abenteuer in Lima an (dt. Ansprechpartner!).
Wandern, Trekking und Bergsteigen
Der bekannteste Wanderweg von Peru, ja ganz Amerika, ist der Inka Trail, der in mehreren Tagen und
bis zu 4.200 m Höhe nach Machu Picchu führt. Der Weg und das Ziel sind trotz des inzwischen starken
Tourismus einzigartig. Weiterführend ist hier das Buch Outdoorhandbuch Peru -
der Inka Trail.
Das milde Klima auf 2.000 bis 4.000 m Höhe machen Bergwandern allgemein sehr angenehm. Viele wenig
erschlossene Wanderwege kann man vor allem mit kundigen Führern erkunden, z.B. in der Cirdillera Blanca
oder bei La Paz.
Unter Bergsteigern hat sich schon längst herumgesprochen, dass die peruanischen Anden ein ideales Ziel
sind. Es gibt hier einige 4.000er und 5.000er Berge, die man - Geschick und Kondition vorausgesetzt - in
einer Tagestour besteigen kann. Auch einige 6.000er Berge sind vergleichsweise leicht zu erklimmen.
Weitere Informationen finden Sie in den Reiseführern Peru - der
Trekkingführer oder Peru - die schönsten Trekking-Touren.
Mountainbiking
Peru und Südamerika sind inzwischen fast kein Geheimtipp mehr für extremes Mountainbiking. Speziell die
Region um Cusco, am Titicacasee und für besonders trainierte bei Huarez in der Cordillera Blanca sind
ideal, um sich zu verausgaben bzw. lange Downhill-Strecken zu finden. Weitere Informationen finden Sie
u.a. bei Pedal Peru (englisch) oder in dem Bike-Führer das Lateinamerika
Bikebuch.
Baden und Wassersport
Peru ist kein Land für Badenixen, doch gibt es einige schöne Strände an der Nordküste bei Piura und in
der Mitte bei Paracas. Diese eignen sich auch zum Tauchen und Wellerreiten. Baden kann man auch an
einigen Lagunen im Amazonasgebiet.
Angeln und Fischen Im Titkcakasee im südöstlichen Hochland von Peru und in Conococha kann
man Lachse und Forellen fangen. Das Meer ist ebenfalls für seinen Fischreichtum bekannt.
Klettern am Felsen
Für Kletterer finden sich ebenfalls einige interessante Felswände in Peru, z.B. befindet sich in der
Umgebung von Lima die Wand Camacho. Weiter östlich findet man im Lurin-Tal die Vichuya. Auch das Flusstal
des Rimac bietet interessante Möglichkeiten. Weitere Kletterregionen befinden sich in der Provinz La
Libertad und Cajamarca. Fragen Sie im örtlichen Fremdenverkehrsbüro nach.
Weitere Informationen und Tipps finden Sie beim Reise Forum Peru.
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Buchtipp

Outdoorhandbuch Peru - Inka Trail
Buchtipp

das
Lateinamerika Bikebuch
Buchtipp

Peru -
der Trekkingführer
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Einreise und Verkehr
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EU-Bürger und Schweizer Bürger benötigen für die Einreise nach Peru bis 90 Tage kein Visum. Sie
müssen allerdings einen mindestens noch 6 Monate gültigen Reisepass bzw. ein Rück- oder Weiterflugticket
vorweisen.
Die beiden bedeutenden internationalen Flughäfen von Peru sind Lima
(LIM, Jorge Chávez International) in der Mitte und Cuzco (CUZ) im Süden von Peru. Weitere nationale
Flughäfen finden sich in vielen touristisch interessanten Orte wie Arequipa, Ayacucho, Chiclayo,
Iquitos, Pucallpa, Puerto Maldonado, Tarapoto oder Trujillo.
Wer mehrere Flüge in Peru oder Südamerika buchen möchte, der sollte prüfen, ob er nicht durch einen Air
Pass preiswerter wegkommt.
Der wichtigste Schifffahrtshafen ist Callao bei Lima, hier legen auch internationale
Kreuzfahrtschiffe an. Weitere nationale Verbindungen bestehen zwischen Pucallpa und Iquitos (ca. 5 Tage)
sowie zwischen Iquitos und der brasilianische und kolumbianischen Grenze (ca. 3 Tage).
Es gibt in Peru zwei unabhängige Bahnstrecken, die nicht miteinander verbunden sind. Die erste
führt von Lima aus in die Berge nach Huancavelica. Die Strecke ist die höchste Bahnteilstrecke der Welt.
Die zweite bekanntere Route führt im Süden von der Küste nach Arequipa und über Puno am Titicacasee
weiter nach Cusco und Machu Picchu. Weitere Informationen finden Sie u.a. bei Peru Rail.
Die Panamerikana ist die wichtigste internationale Straßenverbindung. Die Schnellstraße
verläuft in nord-südlicher Richtung der Küste entlang durch ganz Peru weiter nach Chile. In Peru sind nur
wenige Straßen asphaltiert. Erdrutsche und unwegsame Straßen erschweren das Fahren. Pannen sind dadurch
häufig. Busse sind preiswert und als Verkehrsmittel weit verbreitet. Das Busnetz verzweigt in Peru
auch in kleine Städte. Für einen Mietwagen benötigt man erst über 30 Tagen einen internationalen
Führerschein.
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Gesundheit
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Für Besucher aus Europa sind in Peru keine Impfungen vorgeschrieben. Empfohlen werden jedoch Hepatitis
A und regional Gelbfieber und Typhus. In den östlichen Amazonasgebieten herrscht eine gewisse
Malariagefahr. Hier sollte man in jedem Fall vorbeugende Massnahmen erwägen.
Das Wasser in den großen Städten ist meist gechlort. In anderen Gebieten sollte man auch zum
Zähneputzen ggf. Mineralwasser benutzen.
Aktuelle Informationen zu SARS finden Sie u.a. bei der Weltgesundheitsorganisation WHO. Über die aktuelle politische und gesellschaftliche
Lage in Peru informiert Sie zudem das Auswärtige Amt der BRD, Länderinfo Peru.
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Geld und Preisniveau
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Die offizielle Währung von Peru ist der neue Sol (Nuevo Sol, PEN), untergeteilt in Cents
(Centimos). Aktuell (2003) entspricht ein EUR etwa 4 Sol. Diese Rate ist allerdings auch stark vom
US-Dollar abhängig.
Den aktuellen Wechselkurs erfahren Sie u.a. bei wechselkurs.de.
Das Preisniveau in Peru ist gering. Wer preisbewusst reist kommt mit ca. 30 EUR am Tag für
Übernachtung, Verpflegung und Transport aus. Lokale Menüs (Suppe und Hauptgericht) bekommt man überall
für ca. 1-2 EUR. Toursitenmenüs sind dagegen - je nach Ort - mit 4-20 EUR vergleichsweise teuer. Einfache
Hostales und Hotels kosten im Doppelzimmer 5-10 EUR. Einfache Hotels der Mittelklasse kommen auf etwa
15-35 EUR die Nacht.
Teuer sind hingegen neben dem Flug nach Peru (ca. 500 bis 900 EUR) vor allem die Eintrittsgelder für
die Haupttouristenattraktionen und Hotels in deren Nähe.
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Sprache
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Die offizielle Sprache in Peru ist neben Spanisch auch Quechua, die Sprache der alten Inkas. Je nach
Region werden verschiedene Dialekte beider Sprachen sowie weitere lokale Sprachen gesprochen. In den
Touristengebieten wird spanisch und tw. auch englisch gesprochen.
Wer an der in Peru gesprochenen Art von Spanisch interessiert ist, dem sei der Sprachführer Kauderwelsch, Spanisch
für Peru empfohlen. Ausserdem gibt es einen weiteren interessanten Sprachführer für Peru, den
Kauderwelsch,
Quechua für Peru-Reisende.
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Staatsform, Polik und Geschichte
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Das große Reich der Inka war zwischen dem 13. und 16. Jh. nur die
letzte und am weitesten entwickelte der Hochkulturen des alten Peru. Davor gab es einige
bedeutende Kulturen, z.B. die Chavin (siehe Chan Chan), Paracas, die Gräber von Sipán oder die Chachapoya
(sie Kuélap).
Bevor die Spanier 1532 in Peru landeten war die Kultur der Inka mit der Hauptstadt
Cusco und über 10 Mio. Menschen das mächtigste Reich im Amerika. Grosse Bauwerke und ein Straßennetz, das
auf über 20.000 km geschätzt wird, sind heute noch Zeuge dieses bemerkenswerten Volkes, das religiös und
streng hierarchisch organisiert war.
Doch schon 1542 wurde Peru eine spanische Kronkolonie, dann ein Vizekönigreich, zu dem anfänglich ganz
Südamerika gehörte. Im 18. Jh. zerviel dieses Reich und Anfang des 19. Jh. verloren auch die Spanier ihre
Macht in Peru und das Land wird unabhängig. Im folgenden Jahrhundert kam und ging die politische
und wirtschaftliche Stabilität, bis 1980 die ersten demokratischen Wahlen in Peru abgehalten wurden.
Heute ist Peru eine äsidial-Demokratie.
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Buchtipp

die
Inka - Geschichte, Kultur und Religion
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Kultur, Religion und Leute
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Die Mehrheit der peruanischen Bevölkerung sind Katholiken (ca. 90%). Die restlichen 10%
verteilen sich auf eine evangelische Minderheit und andere Religionen. Prinzipiell herrscht in Peru
Glaubensfreiheit. Das Volk ist gläubig und lebt ihre Religion in verschiedenen Riten und Gebräuchen.
Durch die Historie des Landes haben sich in Peru viele Rassen vermischt, die peruanische Gesellschaft
ist heute vielfältig und mulikulturell. Dies erkennt man u.a. an den über 1.000 verschiedenen
Musikstilrichtungen.
Die Bevölkerung von Peru ist i.d.R. sehr gastfreundlich, in ländlichen Gebieten zurückhaltend. Man neigt
zur Unpünktlichkeit ("peruanische Zeitrechnung"). Es wird legere Kleindung akzeptiert, jedoch gehört
allzu freizügige Kleindung an den Strand.
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Buchtipp

Lateinamerika - Literatur, Geschichte und Kultur
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Kriminalität und Gefahren
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Ein Sicherheitsproblem für Reisende in Peru ist die Kriminalität (Diebstahl, vereinzelt
Raubüberfälle). Deshalb sollten Elendsviertel in Großstädten gemieden werden. Verzichten Sie vor allem
auf nächtliche Überlandfahrten (egal ob mit Mietwagen oder öffentlichen Verkehrsmitteln) und auf das
Trampen.
In man mit viel Gepäck unterwegs, ist es unerlässlich permanent sein Gepäck im Auge zu haben. Es werden
verschiedene Tricks angewendet, um den Touristen abzulenken. Einer davon ist einen Geldschein auf den
Boden zu legen, um den Touristen dann anzurempeln und ihn dabei um Foto oder Geldbörse zu erleichtern. Es
ist auch bekannt, dass Rucksäcke vor dem Losfahren eines Busses von den Überkopffächern nach hinten
gezogen, in Tücher gewickelt und vor den Augen der ahnungslosen Touristen nach draußen getragen
werden.
In Hotels und Pensionen der unteren Preiskategorie kann es vereinzelt zu nächtlichen Diebstählen
kommen. Bekannt ist auch die Eisenbahnverbindung zwischen Puno und Machu Picchu für Diebstähle. Hier
sollte man sich ein Ticket der teureren Touristenklasse kaufen.
Seien Sie objektiv kritisch mit überfreudlichen Fremden. Nehmen Sie keine Geschenke und Speisen von nicht
vertrauenswürdigen Personen an.
Der "Inka-Pfad" von Cuzco nach Machu Picchu sollte und darf nur im Rahmen geführter Reisegruppen (ab 2
Personen möglich) durchwandert werden.
Informieren Sie sich vor Ihrer Abreise beim Auswärtigen Amt Peru über die aktuelle Sitation in Peru.
Ggf. wird empfohlen in bestimmte Regionen nicht zu reisen.
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Übernachten und Essen
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Nur in den grösseren Städten wie Lima, Arequipa, Cusco, Trujillo oder Cajamarca bzw.
hochfrequentierten Touristenorten Perus finden sich Hotels gehoberer Standards. Recht preiswerte
Pensionen findet man in allen größeren Ortschaften von Peru. In den ländlichen Gebieten ist der Standard
der Unterkünfte unterschiedlich. Die Hotels sind jedoch meist gut ausgestattet.
Es gibt auch über 30 Jugendherbergen mit Schlafsälen, Doppel- oder Einzelzimmern. Wenn Sie Ihre erste
Nacht in Lima planen, bietet sich die Übernachtung in der Pension von Charo und Hans an. Die Pension
liegt zentral und Sie können zur Eingewöhnung wahlweise deutsch oder spanisch sprechen!
Weitere Informationen finden Sie bei Albergue Touristico.
Die peruanische Küche ist weltweit für die besondere Vielfalt der Rezepte und ihre besondere
Würze bekannt - es wird gerne viel mit Pfeffer und Knoblauch gewürzt. Verbreitet sind verschiedene Fisch-
und Meeresfrüchtegerichte, z.B. Corvina (Barsch), Conchitas (Jakobsmuscheln) oder Escabeche
(Fischvorspeise) Rindfleisch oder Hühnerfleisch. Zu vielen Gerichten wird Reis und oder Kartoffeln
gereicht. Auch Eintöpfe (z.B. Chupe de Camarones) und Suppen (z.B. Sopa Criolla) werden gerne
gegessen.
In Peru sind Meerschweinchen (Cuy) eine Spezialität und Delikatessen. Sie schmecken ähnlich wie Huhn.
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Flora und Fauna
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Die abwechslungsreichen ökologischen Zonen und Mikroklimas in Peru bieten vielen verschiedenen
Tier- und Pflanzengattungen ein Zuhause.
Vegetation
Peru zählt deshalb zu den Ländern mit der größten biologischen Vielfalt. Im östlichen Amazonastiefland
befindet sich ein dichter und artenreicher tropischer Regenwald. In den Gebieten bis 2.000 m wachsen vor
allem Laubbäumen und Säulenkakteen. Darüber findet man bis in eine Höhe von ca. 4.000m immergrünen Wald
und darüber fast ausschliesslich Hochgebirgsvegetation mit Büschelgräsern, Büschen und Sträuchern.
Landwirschaftlich genutzt wird meist die Ostflanke der Andengebirgszüge. Ackerbau ist bis auf einer Höhe
von 4.000 m möglich.
Tierwelt
Auch in der Tierwelt bietet Peru eine große Artenvielfalt. Speziell Vögel- und Säugetierarten sind sehr
vielschichtig. An den fischreichen Küstengewässern findet man u.a. Pelikane, Kormorane oder Tölpel und
vor allem am Colca Canyon den sehr seltenen und erhabenen Kondor.
An den Küsten finden sich auch eine Vielzahl an Weich- und Krustentieren sowie Meeresäugern. Als Säuger
sind anzutreffen Lamas, Alpakas, Affen, Iguanas, Tapire, Faultiere sowie in den tieferen Regionen auch
Jaguare und Pumas. Sehr selten sind neben Ottern auch der Andenbär.
Einige Arten finden nur noch Zuflucht in den Naturschutzgebiete von Paracas, Manu, Tambopata-Candamo,
Pacaya-Samiria oder Huascaran. Die dortigen Verhältnisse sind weltweit einzigartige Ökosysteme.
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Buchtipp
Amphibien und Reptilien in Peru
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Bemerkenswertes und Reisetips
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In vielen Teilen des Landes hat man Zugang zum Internet. Es gibt in den touristischen Städten
meist viele Internet Cafés, die für die Nutzung rund 5 neue Soles (gut 1 EUR) pro Stunde verlangen. Die
Netzspannung beträgt i.d.R. 220 Volt. In der Amazonasregion, z.B. Iquitos 110 Volt mit amerikanischen
Steckern.
Die Zeitverschiebung zur MEZ beträgt in Peru -6 Stunden.
Wichtig:
In vielen einfachen Hostales und Restaurant in Peru entsprechen die Toiletten nicht westlichem Standard.
Daher immer eine Rolle Klo-Papier mitnehmen!
Öffnungszeiten
Die Geschäfte haben meist von Montag bis Samstag von 10-20 Uhr überwiegend durchgehend offen. Die Banken
in Peru öffnen meist von 9.00 bis 17.00 Uhr und samstags vormittags. Einige wenige Läden öffnen auch
sonn- und feiertags.
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Dase besondere Erlebnis in Peru
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- Erlebnis Peru - Arequipa und das Erdbeben 2001 (von Uta
Kubik-Ritter)
- Erlebnis Peru - der Dschungel von Blanquillo im Manu
Nationalpark (von Uta Kubik-Ritter)
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offizielle Web-Seiten
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Auskunftstellen
Botschaft der Republik Peru in Berlin
Mohrenstr. 42
10117 Berlin
eMail: kecskemethy@embaperu.de
Web: http://www.embajada-peru.de
Fremdenverkehrsamt
Peru (PromPeru) - das Land der Inkas (deutsch)
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Reiseberichte und Info-Seiten
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Reisebericht Peru - Wandern, Trekking und Kultur im Land der Inka
Kuri's Reisen Peru - ein Reisebericht über
eine Rundreise in Südperu
Peruline - ein Informationsservice über Tourismus und
Reisen in Peru
viventura Reisen - Sprach- und Abenteuerreisen nach Peru und Südamerika

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Reiseinfos in Lateinamerika
Belize - ein Reisebericht über Natur pur, Trekking, Strand und Erholung in Belize...
Reisebericht Guatemala und Honduras - Dschungel, Natur, Kultur und Strand
Reisebericht Mexiko - Ruinen, Strand und Menschen
Mittelamerika - 8 Wochen auf den Spuren der
Maya in Mexiko, Belize, Guatemala und Honduras...
Reiseziele der Welt - Fakten, Sehenswürdigkeiten und Tipps zu allen Urlaubsregionen
der Erde
wohin verreisen im Urlaub - so finden Sie Ihr
individuelles Urlaubsziel!
astrosoft Reiseberichte - Reiseinformationen und Reisetipps
aus aller Welt
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Peru auf der Weltkarte

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