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Landkarte und Geografie der kanarischen Inseln
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Allgemein geht man heute davon aus, dass die Kanaren vulkanischen Ursprungs sind. Vor ca. 20
Mio. Jahren hat der untermeerische Vulkanismus eingesetzt und große Mengen von Lava freigesetzt. In den
darauffolgenden Jahrmillionen haben sich die Inseln durch weitere Vulkanausbrüche und späteren
Erosionsphasen so ausgebildet, wie sie heute bestehen.

(Die Landkarte Kanaren zeigt die Größe und Entfernungen ist grob massstabsgerecht)
Besonders eindrucksvoll sind dabei die Cañadas um den Teide auf Teneriffa, die Caldera de Taburiente
auf La Palma und die Feuerberge auf Lanzarote. Die vulkanische Aktivität auf den Kanaren ist
bis heute nicht erloschen. Noch 1971 brach im Süden von La Palma der Teneguía aus und bildete einen neuen
kleinen Vulkankegel, aus dem heute noch heisse Dämpfe aufsteigen.
In der Boulevard-Presse wurde vor Jahren auch ein Horrorszenario entworfen, dass die Südwestflanke von
La Palma beim Ausbruch des "Killervulkans" unter der Insel abrutschen könnte und global für eine
Naturkatastrophe sorgen könnte. Seriöse Forscher sehen die Wahrscheinlichkeit einer Katastrophe auf den
Kanaren aber nahe Null.
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Hauptattraktionen und Sehenswürdigkeiten
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Die Kanarischen Inseln sind seit Jahrzehnten eines der Urlaubsziele No. 1 und dies nicht zu unrecht.
Die sieben größeren Inseln vor der Küste Nordwestafrikas zeichnet das milde und ganzjährig warme
Klima aus. Ihre Sehenswürdigkeiten sind in erster Linie ihre Natur und das Klima. Man kann das
Archipel in zwei Urlaubsgebiete einteilen:
- Sonnenurlaub: die eher trockenen und sonnigen östlichen Inseln Gran Canaria, Fuerteventura
und Lanzarote. Hie bietet sich fast ganzjährig ein Last Minute Urlaub an, bei dem man an einem Hotel
wohnt, sich am Pool und Strand aufhält und ein oder mehrere Ausflüge auf der Insel unternimmt.
- Natur- und Wanderurlaub: die westlichen Kanaren Teneriffa, La Palma, La Gomera und El Hierro
bekommen vor allem im Norden wesentlich mehr Regen ab, als ihre östlichen Nachbarinseln. Deshalb sind
diese Inseln weitaus grüner. Da sie auch meist gebirgiger sind und weniger Strände zu bieten haben, hat
sich dort ein anderer Tourismus gebildet. Vor allem Wandern, Trekking, Natur und Relaxing sind angesagt
auf den westlichen Kanaren.
Hier einige sicherlich subjektive Highlights der sieben grossen kanarischen Inseln:
Teneriffa
Gran Canaria
Lanzarote
Fuerteventura
La Palma
La Gomera
El Hierro
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Maspalomas - zweite Strandhochburg in der Nähe von Playa des Inglés mit riesiger
Sanddünenlandschaft. Das Ambiente erinnert an die Sahara woher der Sand auch angeweht wurde. Die
Brandung ist oft sehr stark, aber das Wasser sehr sauber, allerdings manchaml getrübt vom aufwirbelnden
Sand. Das Wahrzeichen von Maspalomas ist der 56 m hohe Leuchtturm El Faro. |
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Puerto Rico - weiteres touristisches Zentrum auf Gran Canaria für Sportfischer mit Yachthafen und kleinem Strand und
vielen Appartments, Hotels, Bungalows. Die hervorragenden Sport-Einrichtungen haben Puerto Rico auf den
ganzen Kanaren bekannt und beliebt gemacht.
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Teror - Das Städtchen beherbergt eine Basilika aus dem 18. Jahrhundert und ist mit der
Schutzheiligen Nuestra Señora la Virgen del Pino wichtige kirchliches Zemtrum. Der attraktiven Stadtkern
und tolle Lage in den Bergen machen Teror zum wohl schönstes Bergdorf von Gran Canaria.
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Jardin Bótanico - der Botanischen Garten befindet sich im Barranco de Guiniguada in der Region
von Pino Santo im zentralen Gran Canaria. Er wurde in den 50er Jahren errichtet und zeigt vor allem die auf den
macaronesischen Inseln wie die Kanaren, Madeira oder Azoren ansässigen endemischen Pflanzen und
bietet eine einmalige Blumen- und Pflanzenvielfalt.
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Las Palmas - die 1478 gegründete Hauptstadt mit ihrer sehenswerten historische Altstadt
(Vegueta) ist gleichzeitig die größte Metropole der Kanaren. Sie stellt heute das bedeutende historische
und kulturelle Zentrum auf Gran Canaria dar. Der Hafen von Las Palmas ist einer der
wichtigsten Atlantikhäfen überhaupt.
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Puerto de Mogán - malerisches aber touristisches Fischerdorf auf Gran Canaria. Freitags ist Wochenmarkt. Der
hübsche Bootshafen modernen Restaurants und Cafés ist ein guter Ausgangspunkt für einen
Abendspaziergang und ein Abendessen bei Sonnenuntergang.
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Agaete - markant um die Iglesia de la Concepción angelegtes archäoligisch interessantes
Städtchen mit einigen herrschaftlichen Gebäuden und einer Vielzahl von prähistorischen Stätten.
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Montanas del Fuego - die "Feuerberge" im Timanfaya Nationalpark, grandiose Mondlandschaft,
absoluter Höhepunkt eines Aufenthalts auf Lanzarote und den Kanaren. Ist leider nur als Tour beim
Veranstalter zu buchen.
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Markt in Arrecife - hier sieht man am besten, wie man auf Lanzarote lebt und einkauft, die
quirrlige Hauptstadt der Insel. Sehenswert sind u.a. die Strandpromenade sowie die
Hauptgeschäftsstrasse Calle Leon y Castillo" mit vielen Boutiquen, Cafes und landestypischen
Geschäften
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El Golfo - halbkreisförmige Kraterlandschaft mit bizarren Felsen und Farben, sehr sehenswert.
Die Hälfte des ehemals runden Kraters ist ins Meer abgerutscht und es bildete sich eine kleine Lagune mit
grün schimmerndem Wasser.
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Salinas de Janubio - schachbrettartige Salzfelder, pechschwarzer Strand und Blick auf die Ebene
von Los Rostros auf Lanzarote. Heute ist der Betrieb der Saline unwirtschaftlich geworden. In der Nähe befindet sich
ein schöner kleine Strand mit schwarzem Sand.
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Jameos del Aqua - sehr interessantes Grotten- und Höhlensystem im Nordosten der Insel Lanzarote, mit
unteridischem Konzertsaal sowie einem kleinen See, der eine endemische Albino-Krebsart beherbergt.
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La Graciosa - die kleine nördlich gelegene Nachbarinsel von Lanzarote ist per Boot von
Punta Fariones zu erreichen. Zu empfehlen ist eine Wanderung zum tollen Playa de las Conchas, einem der
schönsten (und leersten!) Strände der Kanaren.
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Jandia, hier befindet sich das Touristenzentrum von Fuerteventura mit flachen kilometerlangen feinen
Sandstränden
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Dünen von Corralejo, Naturpark mit dem weit über Fuerteventura bekannten Touristenzentrum Corralejo für Surfer und Taucher in der
Nähe
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Betancuria ist eine sehenswerte Ortschaft in der Inselmitte mit archäologischem Museum und
Kathedrale.
Vega de Rio Palmas, die größte Palmenoase der Insel Fuerteventura, südlich von Betancuria
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Puerto del Rosario, sehenswerte Hauptstadt von Fuerteventura in der heute fast jeder dritte wohnt
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Valle Gran Ray, das wohlhabende Tal des großen Königs ist ein guter Ausgangspunkt für
Wanderungen
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San Sebastián, sehenswerte Hauptstadt um den Plaza Calvo Sotelo, das Rathaus und die Iglesia de
la Asunción
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Garajonay, Nationalpark in der Mitte der Insel mit gleichnamigem höchsten Berg der Insel
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El Cedro, der Lorbeerwald am Rande des Nationalparks ist ein El Dorado für Wanderer
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Playa de Santiago, mehrere Strände im Süden der Insel, einziger Ort mit etwas
"Massentourismus"
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Los Organos, Felsformation mit vielen Basaltröhren, deren Anordnung an Orgelpfeifen
erinnern
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Vallehermoso, kleines Städchen im grünen Norden der Insel, in der Nähe der sehenswerte
Vulkanschlund Roque Cano
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Klima, Wetter und beste Reisezeit
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Das Klima der Kanaren zeichnet eine geringe Differenz der Sommer- und Wintertemperaturen sowie
der Tages und Nachttemperaturen aus. An der Küste ist es tagsüber im Schnitt 22°C warm. Im Winter fällt
die Temperatur selten unter 15°C und im Hochsommer steigt die Quecksilbersäule kaum einmal über 30°C.
Lediglich der Regen unterscheidet sich auf den verschiedenen Inseln. Prinzipiell regnet es in nördlichen
Inselgebieten und grösseren Höhenlagen häufiger.
Zudem ist es auf den westlichen Inseln Teneriffa, La Gomera, La Palma und El Hierro feuchter, als auf
den östlichen Inseln. Zum Sonnenbaden sind somit die östlichen Inseln vom Frühsommer bis zum Spätherbst
ideal, für Wanderer und Naturliebhaber die westlichen Inseln besondern im Frühjahr und Frühsommer, da zu
dieser Zeit die Natur nach der regenreicheren Zeit aufblüht.
Beste Reisezeit:
Zum Baden und Entspannen auf den Kanaren sind die Sommer- und Herbstmonate am besten obwohl auch im
Winter ein mildes Klima herrscht und noch gebadtet werden kann. Für den Wander- und Kultururlaub ist
immer Saison, am schönsten ist eine Reise wohl im Frühjahr, wenn die Pflanzenwelt aufblüht.
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Aktivitäten für Reisende
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Auf den Kanaren gibt es kaum eine Sport- oder Freizeitaktivität, die nicht betrieben werden kann.
Wir beschränken und hier auf Gebiete, die für bestimmte Aktivitäten besonders geeignet sind. In den
Urlaubsorten der Mittelmeerküste, der Balearen und Kanaren sind vor allem sämtliche Wassersportarten
vertreten.
Flugsportarten
Von Segeln bis Ultraleichtfliegen, von Paragliding bis Drachenfliegen reicht das Angebot. Die Kanaren
sind durch die stetigen Winde ein ideales Ziel für den Flugsport. Vor allem auf La Palma herschen gute
Aufwinde für's Paragliding. Weitere Informationen finden Sie u.a. bei Canary Travel oder bei der
Gleitschirmschule Fly for Fun.
Golf
Golffreunde finden auf den Kanaren nahezu paradiesische Bedingungen vor. Tolle Landschaften, perfektes
Klima und gute Infrastruktur. Die meisten der Inseln besitzen mehrere Golfplätze, meist an gute Hotels
angeschlossen sind und von Gästen zu Vorzugskonditionen genutzt werden können. Auch Golfkurse werden
angeboten. Weitere Informationen für Ihren Golf-Urlaub auf den Kanaren finden Sie u.a. bei Sunny
Golf.
Reiten
Vor allem die westlichen kanarischen Inseln sind sehr gut geeingnet zum Reiten und Wanderreiten. ist ein
klassisches Pferdeland. Tagesausritte und Pferdetreckings gehören damit zum Urlaubsangebot. Bei der
lokalen Touristeninfo kann man sich nach Reitmöglichkeiten und Reitschulen erkundigen. Weitere
Informationen finden Sie u.a. bei Reiten auf La Palma oder der Finca Estrella auf Teneriffa.
Radfahren, Moutainbiken
Die veschiedenen Kanaren Inseln haben alle Ihren eigenen Charakter. Jeder eignet sich in besonderer Weise
für das Rad- oder Mountainbike Fahren. Auf Furteventura fährt man eher im Flachen durch Sandwüsten, auf
Teneriffa oder La Palma gehts durch Wälder und Gebirge mit über 2.000 Downhill Höhenmetern. Die
Möglichkeit Fahrräder zu mieten gibt es auf jeder Insel. Ausser auf El Hierro werden organisierte Touren
aller für Anfänger und Profis angeboten. Weitere Informationen finden Sie u.a. bei Mountainbike Aktive
(Teneriffa), Bikefun (La Palma) oder Vulcano Bike (Fuerteventura).
Segeln & Boote
Die Kanaren sind dank des immer vorhandenen Windes eine Segelregion für Wassersportler mit etwas
Erfahrung. Jede der Inseln hat mehrere Yachthäfen, z.B. Puerto Colón (Teneriffa), San Sebastian (La
Gomera), Santa Cruz (La Palma), Puerto de Mogan (Gran Canaria), Morro Jable (Fuerteventura), Puerto
Calero (Lanzarote).
Weitere Informationen finden Sie u.a. bei Saltyacht oder Barone Yachting. Ein Verzeichnis der
Charteranbieter auf den Kanaren finden Sie bei segel.de. Weitere aktuelle Ideen für Charter-Touren finden
Sie im Heft Yacht-Charter 2003.
Sehr interessante organisierte Touren per Unterseeboot kann man derzeit von Las Galletas (Teneriffa),
Puerto de Mogan (Gran Canaria) und von Puerto Calero (Lanzarote) machen.
Spass, Spiel und Erholung
Überall auf den Inseln findet man Minigolfanlagen oder auch Bowlingbahnen. Wer sich gerne mal schick
anzieht, um ins Spielcasino zu gehen hat auch dazu Gelegenheit. Weitere Informationen finden Sie u.a.
beim Casino Taoro. Darüber hinaus verfügen viele Hotels über eigene Sportanlagen wie Tennisplätze,
Swimming-Pools, Fitness- und Wellness-Studios. Auch einen kompletten Wellness-Urlaub können sie auf den
Kanaren verbringen. Hierzu finden Sie weitere Informationen u.a. bei Santa Ursula.
Wandern und Trekking
Die Naturschätze der Kanaren zusammen mit der gebirgigen Topographie und den landschaftlichen
Kontrasten, machen die Kanarischen Inseln zu einem Wanderparadies. Die Nationalparks und
Naturschutzgebiete machen mehr als ¼ der Fläche der Kanaren aus. Dieser große Anteil an geschützten
Gebieten bietet viele Möglichkeiten, die Natur zu genießen. Alle Inseln haben für diejenigen, die sie
gerne zu Fuß erkunden wollen, ein Netz von ausgeschilderten Wanderwegen, speziell Teneriffa, La Palma und
La Gomera.
Immerhin steht der höchste Berg Spaniens mit 3.718 m über Normalnull auf den Kanaren, genauer auf
Teneriffa. Speziell auf Teneriffa und La Palma gibt es viele hundert Kilometer bestens ausgeschilderte
Wanderwege und einige sehr empfehlenswerte Wanderreiseführer (z.B. Rother Wanderführer Teneriffa, La Palma, La Gomera oder
El Hierro,
die jeweils 30 bis 50 ausführliche Wanderrouten beschreiben).
Weitere Informationen zu geführten Touren finden Sie u.a. bei Monteverde Bergwandern (Teneriffa).
Wassersport In den Touristenzentren der Kanaren ist das Angebot an Wassersportarten
besonders umfangreich. Schnorcheln, Tauchen, Surfen, Segeln, Jetski, Wasserski sind vertreten.
Für Taucher sind vor allem die steilen Riffs südlich Fuerteventura und an der Küste von El Hierro
interessant. Windsurfer finden auf Fuerteventura sehr gute Bedingungen. Zahlreiche Surf-, Tauch- und
Segelschulen bieten Unterricht und Ausrüstungsverleih an. Eine Liste sämtlicher Installationen erhält man
bei den Touristeninfos (Oficinas de Turismo). Weitere Informationen zum Tauchen finden Sie unter Atlantik
Tauchen, beim Dive Center Corralejo auf Fuerteventura oder beim Divers Net (Teneriffa).
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Buchtipp

Tauchreiseführer Spanien und Mittelmeer
Buchtipp

Rother
Wanderführer Teneriffa |
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Einreise und Verkehr
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Jede der kanarischen Inseln hat einen eigenen Flughafen. El Hierro wird i.d.R. nur vom Nordflughafen
von Teneriffa angeflogen. Es gibt viele Pauschalangebote und Last Minute Angebote für einen Urlaub auf jeder der Kanaren Inseln. Zwischen den
kanarischen Inseln verkehren täglich Fähren. Fahrpläne finden Sie u.a. bei Líneas Fred Olsen und
Transmediterranea.
Für weitere allgemeine Einreiseinformationen für Reisen auf die Kanaren siehe Spanien
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Gesundheit
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Die Sonneneinstrahlung auf den Kanaren ist durch die südliche Lage und das reflektierende Meer sehr hoch.
Daher am Anfang die Sonnenzeiten reduzieren und Sonnenbrille sowie Kopfbedeckung tragen. Anfangs
ebenfalls Sonnencreme mit einem hohen Lichtfaktor verwenden.
Aktuelle Informationen zu SARS finden Sie u.a. bei der Weltgesundheitsorganisation WHO. Über die aktuelle politische und gesellschaftliche
Lage in Spanien informiert Sie zudem das Auswärtige Amt der BRD, Länderinfo Spanien.
Für weitere allgemeine Gesundheitsinformationen siehe Spanien
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Geld und Preisniveau
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Die gängigen Kreditkarten werden in grösseren Hotels und Geschäften der Kanaren allgemein akzeptiert.
Vielfach auch in den Restaurants der grösseren Städte so wie bei verschiedenen Autovermietern. Dahingegen
werden Euroschecks in der Regel nicht akzeptiert.
Mit Ihrer EC-Karte + PIN-Nummer bzw. Ihrer Kreditkarte bekommen Sie an vielen Geldautomaten und grösseren
Hotels an Bargeld.
Für weitere allgemeine Informationen siehe Spanien
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Sprache und Telefon
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Amtssprache ist auf den Kanaren Spanisch. Es gibt nur wenige Dialekte, da die Kanaren-Bürger meist vom
Festland stammen bzw. Reimmigranten aus Südamerika sind. So hat sich nur der eine oder andere
südamerikanische Ausruck eingebürgert.
In den Touristengebieten wird häufig Deutsch und Englisch gesprochen oder verstanden.
Die Vorwahl zum Telefonieren in die Kanaren ist die +34 oder 0034. Günstig telefonieren kann man mit dort erworbenen Prepaid-Karten von z.B. Vodafone oder Orange.
Wer daran interessiert ist auf den Kanaren für Urlaub und Reise spanisch zu lernen, dem sei der
Sprachführer Kauderwelsch, Spanisch Wort für Wort empfohlen.
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Staatsform, Polik, Wirtschaft und Geschichte
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Die Kanaren wurden wahrscheinlich im ersten Jh.
v.C. von nordafrikanischer Berberstämme besiedelt. Sie brachten neben Getreide auch die ersten
Haustiere wie Hunde, kleinwüchsige Ziegen oder Hausschweine auf die Kanaren mit. Erst mit der Eroberung
durch die Spanier rückten die Inseln im 15. Jahrhundert immer mehr in das Blickfeld Europas. Im Laufe des
16. Jahrhunderts erlangte die Anpflanzung von Zuckerrohr auf Teneriffa, Gran Canaria und La Palma grosse
Bedeutung.
Der Anbau von Wein hatte erlebte im 17. Jh. einen starken Aufschwung, während die
Zuckerindustrie in eine Krise geriet. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der Handel mit dem roten
Cochenille-Farbstoff der gleichnamigen Läuse des Feigenkaktus zum wichtigsten Gut. Als jedoch in Europa
dieser Farbstoff auf sythetischem Weg hergestellt werden konnte, war auch dieser Wirtschaftszweig zum
Untergang geweiht.
Nach den Notzeiten während des spanischen Bürgerkrieges und des 2. Weltkrieges begann in den fünfziger
und sechziger Jahren des 20. Jh. der Tourismus-Boom und in den 70er Jahren der Massentourismus. Zuerst
auf Gran Canaria und Teneriffa, dann auf Fuerteventura und Lazarote und zu letzt auch auf La Palma.
Parallel wuchs die Bevökerung und Siedlungen breiteten sich aus. Anfangs wurde wild gebaut und es
entstanden ökologisch unkontrolliert wenig anschauliche Betonburgen. Inzwischen wird aber vor allem auf
den kleineren Inseln auf einen ökologisch verträglichen Tourismus (z.B. das Modell Tourismo Rural)
geachtet.
Über die aktuelle politische und gesellschaftliche Lage in Spanien informiert Sie zuverlässig das
Auswärtige Amt der BRD, Länderinfo Spanien.
Für weitere allgemeine Informationen zur spanischen Geschichte siehe Spanien
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Buchtipp

Kulturschock
Spanien - andere Länder, andere Sitten
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Kultur, Religion und Leute
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Die kanarische Kultur hat ihre Basis wie die spanische im katholischen Glauben. Der Tag wird weniger
von der Uhr als vom Tages-Rhythmus beherrscht.
Man findet überall auf den Kanaren - ausser vielleicht in den Grossstädten - immer Zeit für einen
Plausch. Wichtig ist auch die ausgiebige Siesta zwischen 13.00 und 16.00 Uhr. Nach dem Essen macht man
gerne ein kleines Nickerchen und viele Aktivitäten des Gesellschaftslebens laufen nur noch auf
Sparflamme. Auf den vielen Volksfesten wird gerne getanzt und getrunken.
Für weitere allgemeine Informationen siehe Spanien
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Kriminalität und Gefahren
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Die Kanaren sind wie Spanien oder die meisten Länder in Europa vergleichsweise sicher. In
Touristengebieten ist jedoch Diebstahl nicht unbekannt. Man sollte sich im Hotel einen Safe mieten und
während der Reise nichts im Mietwagen liegen lassen.
Für weitere allgemeine Informationen siehe Spanien
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Übernachten und Essen
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Übernachten auf den Kanaren ist einfach. Je nach Insel und üblichem Tourismus bekommt man preisewerte
Pauschalangebote oder einsame Häuschen. Die Mehrzahl der Hotels befindet sich in Küstennähe, wo das Klima
mit einer Durchschnittstemperatur von min. 19° C milder ist.
In grösseren Städten gibt es gehobenere Touristen- und Geschäftshotels. Das Preisniveau ist - abhängig
von der touristischen Erschlossenheit - etwas preiswerter als in Deutschland. Vor allem auf den
kleineren Inseln wird auf einen ökologisch verträglichen Tourismus (z.B. das Modell Tourismo Rural)
geachtet.
Die kanarische Küche ist nichts zum Abnehmen. Oft rustikal bildet meist Fleisch (Huhn, Ziegen,
Kaninchen) und vor allem Meeresfrüchte (verschiedene Thunfischarten, Makrelen, Krabben,
Garnelen) die Basis. Dazu werden meist Kartoffeln mit verschiedenen Soßen serviert. Eine sehr
leckere kanarische Spezialität sind die im Meerwasser gekochten kleinen Kartoffeln mit
Schale (papas arrugagdas) mit Mojo-Soße (scharf und aus grüner (Mojo verde) bzw. roter
(Mojo rojo) Paprika, Perperoni und Gewürzen). Auch weit verbreitet ist ein drittes Soßen-Töpfchen mit
Alioli, einer schmackhafen Mayonnaise-Knoblauch-Tunke.
Essgewohnheiten und Essenszeiten sind ähnlich wie in Spanien.
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Flora und Fauna
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Die Vegetation auf den Kanaren ist anders als auf dem europäischen Festland. Die Gründe liegen
in vulkanischer Aktivität und der speziellen geographischen Lage der Inseln, die das Archipel von
klimatischen Veränderungen abgeschirmt haben. Man findet auf fast jeder der Inseln endemische Pflanzen,
d.h. Pflanzen, die sonst niergends auf der Welt mehr vorkommen, z.B. die Kanarische Kiefer, verschiedene
Natternkopfgewächse oder Disteln. Dabei ist die Vegetation auf den westlichen Inseln wesentlich
vielfältiger und grüner, als auf den trockeneren östlichen Badeinseln.
Dabei haben sich die Pflanzen auf den Kanaren stark an die Umgebung angepasst. Verschiedene Höhen über
dem Meer haben so gänzlich unterschiedliche Erscheinungsbilder. Günstige Lagen sind z.B. die Nordosthänge
der westlichen Insenl, da diese den feuchten Wolken des Passatwindes ausgesetzt sind und so ideal mit
Wasser versorgt werden.
Obwohl es auch Endemismen im Tierreich der Kanarischen Inseln gibt, z.B. den
Kanarienvogel, eine Rieseneidechsenart oder den Teide-Finken, ist die Fauna weit weniger artenreich und
spektakulär.
Weitere Informationen über die Tier- und Pflanzenwelt in Spanien allgemein finden Sie bei
Spanien.
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Buchtipp

Flora und Fauna der kanarischen Inseln |
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Bemerkenswertes und Reisetips für die Reise auf die Kanaren
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In Spanien gibt es keine gesetzlichen Ladenschlusszeiten. Die meisten Geschäfte haben am Nachmittag
(zur Sieste zwischen 14.30 bis 17.00 Uhr) geschlossen. Dafür öffnen die Geschäfte am Abend meist bis
mindestens 20.00 Uhr.
Post, Banken und öffenliche Ämter haben in ländlichen Gebieten meist nur bis zur Siestapause
geöffnet.
Spanien und die Kanaren haben die Mitteleuropäische Zeit (MEZ) mit europäischer Sommerzeit
und wie bei uns 220 Volt Wechselstrom mit 50 Hertz.
Weitere Informationen und Tipps zum Urlaub auf Teneriffa und den Kanaren finden Sie beim
Reise
Forum Spanien und Kanaren.
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Die besondere Empfehlung
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Für weitere Informationen siehe Spanien
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offizielle Web-Seiten
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Auskunftstellen
Spanisches Fremdenverkehrsamt
Kurfürstendamm 180
10707 Berlin
Tel: (0 30) 882 65 43
Homepage: http://www.tourspain.es
Iberia - die nationale Fluglinie
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Reiseberichte und Info-Seiten
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die Kanaren - Infos, Tipps und
Sehenswürdigkeiten aller sieben Kanarischen Inseln
Teneriffa -
die Reiseseite Teneriffa, die vielseitigste der kanarischen Inseln, Spanien...
Gran
Canaria - die Reiseseite Gran Canaria der sonnige Minikontinent der Kanaren,
Spanien...
Lanzarote -
die Lanzarote-Seite über die bizarre Lavainsel...
Fuerteventura - endlose Strände in Sand und Gold...
La Palma - das
Reiseportal über die grüne Isla Bonita der Kanaren...
La Gomera - die
Reiseseite Gomera, die kleine Aussteigerinsel von Spanien
El Hierro -
das Reiseportal über die kleinste und ruhigste der kanarischen Insel...
 
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Fehlerhafte oder fehlende Informationen
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fehlen wichtige Fakten zum Reiseland?
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